{"id":339,"date":"2008-03-01T09:17:24","date_gmt":"2008-03-01T07:17:24","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=339"},"modified":"2026-05-01T20:54:28","modified_gmt":"2026-05-01T19:54:28","slug":"durch-beichte-und-krankensalbung-geheilt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=339","title":{"rendered":"Durch Beichte und Krankensalbung geheilt"},"content":{"rendered":"<p><em>Zum Gedenken an 150 Jahre Erscheinung Mariens in Lourdes<\/em><\/p>\n<p>Vor 150 Jahren erschien Maria in der Grotte von Massabielle in Lourdes der vierzehnj\u00e4hrigen Bernadette Soubirous und offenbarte sich als die \u201eUnbefleckte Empf\u00e4ngnis. Schon nach den ersten Erscheinungen pilgerten viele Menschen zur Grotte und dieser Pilgerstrom ist seit damals nicht abgerissen. J\u00e4hrlich kommen etwa 5 Millionen Gl\u00e4ubige nach Lourdes. Schon nach den ersten Erscheinungen best\u00e4tigte Gott das Kommen und die Botschaft Mariens durch wunderbare Krankenheilungen. Deshalb sind auch etwa 70.000 der Pilger, die j\u00e4hrlich nach Lourdes kommen, Kranke, die auf Heilung und Trost hoffen. Mehr als 6500 wunderbare Heilungen sollen sich seit 1858 bisher ereignet haben. 66 dieser Heilungen sind von der Kirche nach genauester Untersuchung und Pr\u00fcfung als offizielle Wunder anerkannt worden.<\/p>\n<p>Das letzte anerkannte Heilungswunder geschah im Oktober 1987 am Franzosen Jean\u2011Pierre B\u00e9lty. \u00dcber 30 Experten (darunter Neurologen und Psychiater) haben den Fall \u00fcberpr\u00fcft! Die Untersuchungen erstreckten sich auf einen Zeitraum von 12 Jahren. Im Jahr 1999 wurde das Untersuchungsergebnis ver\u00f6ffentlich.<\/p>\n<p>Die Heilungen, die Gott auf die F\u00fcrsprache Mariens immer wieder wirkt, haben ein bestimmtes Ziel. Es ist dasselbe Ziel, auf das hin Jesus seine Wunder wirkte: der Glaube; damit wir an Jesus den Sohn Gottes als unseren Erl\u00f6ser und Heiland glauben.<\/p>\n<p>Die Heilung von Jean\u2011Pierre B\u00e9lty offenbart uns auch die heilende Macht, die der Herr in die Beichte und Krankensalbung gelegt hat. Wie Jean\u2011Pierre B\u00e9lty berichtet, traf er im Oktober 1987 mit einer Rosenkranz\u2011 Wallfahrt in Lourdes ein, im Rollstuhl, da er an multipler Sklerose in fortgeschrittenem Stadium litt. Er war mit seinen 51 Jahren so behindert, da\u00df er seinen Beruf als Krankenpfleger aufgegeben musste, er war gekommen, um Trost zu finden.<\/p>\n<p>Nach seiner Ankunft empfing er bald das Sakrament der Bu\u00dfe und dann die Krankensalbung. Nach dem Empfang dieser Sakramente versp\u00fcrte er sogleich einen unendlichen Frieden. Sp\u00e4ter, im Laufe des Tages, durchflutet ihn eine sanfte W\u00e4rme. Und in der Nacht ver\u00e4ndert sich dann sein Leben.<\/p>\n<p>Mitten im Schlaf wird er von einer inneren Stimme aufgeweckt, die ihn mehrmals auffordert: \u201eSteh auf und geh&#8220;. Er versucht es &#8230; und tats\u00e4chlich er konnte gehen. Am n\u00e4chsten Tag kehrt er v\u00f6llig geheilt nach Hause zur\u00fcck. Jean\u2011Pierre B\u00e9lty gibt den Menschen immer wieder Zeugnis von seiner Heilung.<\/p>\n<p>\u201eMeine Heilung ist keine Magie. Was vor allem mein Leben ver\u00e4ndert hat, das ist die Heilung des Herzens, vor der des K\u00f6rpers. Vorher kam ich immer wieder auf meine Fehler zur\u00fcck, denn die Verzeihung, die ich bei der Beichte bekam, gab mir nicht den Frieden. Die Befreiung, die ich durch die Krankensalbung empfing, war f\u00fcr mich die st\u00e4rkste. Ich f\u00fchlte, das dies ein Geschenk war, das ich in Freiheit annehmen oder zur\u00fcckweisen konnte. Daran muss man glauben, nicht an das Wunder. Man muss auch sagen, dass es nicht Maria war, die mich heilte, sondern Gott, aber durch ihre F\u00fcrsprache.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Gedenken an 150 Jahre Erscheinung Mariens in Lourdes Vor 150 Jahren erschien Maria in der Grotte von Massabielle in <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=339\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":340,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[55],"tags":[30,81],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-08 13:44:43","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/339"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=339"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7361,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/339\/revisions\/7361"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}