{"id":3377,"date":"2013-07-13T22:08:39","date_gmt":"2013-07-13T21:08:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3377"},"modified":"2013-07-13T22:08:39","modified_gmt":"2013-07-13T21:08:39","slug":"bis-der-tod-euch-scheidet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3377","title":{"rendered":"Bis der Tod euch scheidet"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/maria-josef-vermaehlung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-3378\" title=\"maria-josef-vermaehlung\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/maria-josef-vermaehlung.jpg\" alt=\"\" width=\"203\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/maria-josef-vermaehlung.jpg 364w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/maria-josef-vermaehlung-250x298.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 203px) 100vw, 203px\" \/><\/a>Christophe Prigent, ein Pfarrer in Frankreich, berichtet \u00fcber eine besondere Erfahrung in seinem seelsorglichen Dienst:<\/p>\n<p>&#8222;Am 20. Juli 2007 lernte ich Georg und Beatrice beim Begr\u00e4bnis ihres \u00e4ltesten Sohnes kennen. Didier, 24 Jahre alt, hatte sich das Leben genommen. Georg und Beatrice waren nicht verheiratet. Georg war an Krebs erkrankt und die Krankheit war schon in einem weit fortgeschrittenen Stadium. Im August besuchte ich die beiden in ihrem Haus. Dabei fand ich Georg und seine Frau verst\u00f6rt und niedergeschlagen vor. Acht Tage darauf wurde Georg ins Krankenhaus eingewiesen, wo ich ihn ebenfalls besuchte. Auf dem R\u00fcckweg betete ich zur Jungfrau Maria, dass Georg doch seine Beatrice heiraten m\u00f6ge. Zwei Tage darauf wurde mein Gebet erh\u00f6rt: Beatrice war sehr gl\u00fccklich, als sie mich anrief, um mir diese Neuigkeit mitzuteilen. Die Hochzeit wurde auf den 10. Oktober festgelegt und die Feier sollte im Krankenhauszimmer stattfinden. Wir legten die Dokumente f\u00fcr die zivile und die kirchliche Hochzeit bereit, und beide legten die Beichte ab. Auch das Krankenhauspersonal wurde in die Vorbereitungen einbezogen: Am Ende herrschte im Krankenhaus eine \u00fcberaus freudige Stimmung. Um neun Uhr morgens erschien der Mitarbeiter des Notars, um die zivile Trauung durchzuf\u00fchren. Die kirchliche Trauung wurde eine halbe Stunde sp\u00e4ter, im Beisein der Zeugen und des zweiten Sohnes des Brautpaars, gefeiert. Es war f\u00fcr uns alle ein bewegendes und wunderbares Erlebnis. Georg und Beatrice strahlten vor Gl\u00fcck. Auch ich war sehr bewegt und wir feierten das Ereignis mit ein wenig Champagner. Am n\u00e4chsten Morgen um elf Uhr rief mich Beatrice an und sagte mir, dass Georg nun im Sterben liege. Ich begab mich sofort ins Krankenhaus, wir beteten zusammen und dann spendete ich ihm die Krankensalbung. Er starb um zw\u00f6lf Uhr, im Kreise seiner Lieben. Auch jetzt noch, w\u00e4hrend ich diese Zeilen schreibe, bin ich zutiefst ber\u00fchrt. \u2026 Allen ihren Bekannten hatten sie ein gro\u00dfartiges Zeugnis des Glaubens und der Liebe gegeben.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: Das ganz normale Wunder,<br \/>\n100 Glaubenszeugnisse von katholischen Priestern<br \/>\nHerausgegeben von Thomas M. G\u00f6gele LC und Valentin G\u00f6gele LC<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christophe Prigent, ein Pfarrer in Frankreich, berichtet \u00fcber eine besondere Erfahrung in seinem seelsorglichen Dienst: &#8222;Am 20. 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