{"id":3220,"date":"2013-03-07T00:29:02","date_gmt":"2013-03-06T23:29:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3220"},"modified":"2013-03-07T00:29:02","modified_gmt":"2013-03-06T23:29:02","slug":"ich-mochte-priester-werden-das-stand-fur-mich-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3220","title":{"rendered":"Ich m\u00f6chte Priester werden &#8211; das stand f\u00fcr mich fest"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/meisner-joachim.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2239\" title=\"meisner-joachim\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/meisner-joachim.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"158\" \/><\/a>Priesterwerden und Priestersein ist eine Berufung, die Gott schenkt und die wir von ihm erbitten m\u00fcssen. Wie im Gleichnis vom Gutsherrn, der Arbeiter f\u00fcr seinen Weinberg sucht, kann dieser Ruf des Herrn zu verschiedenen Stunden ergehen.<\/p>\n<p>Am 22. Dez. 2012 feierte Kardinal Joachim Meisner seinen\u00a0 50. Priesterweihetag. In einem Interview mit der K\u00f6lner Kirchenzeitung erz\u00e4hlte er auch \u00fcber seine Berufung zum Priestertum, die er schon in der &#8222;ersten Stunde&#8220; erfahren hat.<\/p>\n<p>Er sagt: &#8222;Ich kann mich nicht erinnern, dass ich je etwas anderes h\u00e4tte werden wollen. Schon als kleines Kind bin ich sehr gerne mit zum Gottesdienst gegangen. Der H\u00f6hepunkt im Jahr war f\u00fcr mich immer die Fronleichnamsprozession. Das habe ich immer wie ein St\u00fcck Himmel auf Erden erlebt.&#8220; Bei einer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Gelegenheit offenbarte er diesen Wunsch seinen Eltern: &#8222;Ich kann noch heute in Breslau die Stelle zeigen, wo ich mit f\u00fcnf oder sechs Jahren, also 1938 oder 1939, meinen Eltern gesagt habe, dass ich Priester werden m\u00f6chte. Es war an einem warmen Juniabend. Ich ging mit Vater, Mutter und meinen Geschwistern spazieren. Pl\u00f6tzlich zog eine Sternschnuppe \u00fcber den Himmel. Vater sagte: Was ihr euch jetzt w\u00fcnscht, das geht in Erf\u00fcllung. Kurz darauf wiederholte sich das himmlische Schauspiel, und Mutter fragte: &#8218;Habt ihr euch etwas gew\u00fcnscht?&#8216; &#8218;Ja&#8216;, antwortete ich. &#8218;Willst du uns das sagen?&#8216; &#8218;Ich m\u00f6chte Priester werden.&#8216; Das stand f\u00fcr mich fest.&#8220;<\/p>\n<p>Eine so junge Berufung braucht aber auch einen guten N\u00e4hrboden, auf dem sie wachsen und reifen kann. Das ist f\u00fcr gew\u00f6hnlich die christliche Familie. Kardinal Meisner schildert, was er in seiner Familie erfahren hat:<\/p>\n<p>&#8222;Gepr\u00e4gt hat mich nat\u00fcrlich auch das religi\u00f6se Leben in meiner Familie. Ein Beispiel: Der Vater ging alle vier Wochen zur heiligen Kommunion. Dazu geh\u00f6rte nat\u00fcrlich vorher die Beichte. Am Samstagabend hat die Mutter uns Jungs immer hinausgeschickt mit den Worten &#8218;Der Vater bereitet sich auf die heilige Beichte vor. Geht hinaus, damit er Ruhe dabei hat!&#8216;. Wenn der Kommunionsonntag kam, ging der Vater mit Frack und Zylinder zur Kirche. Und wir Jungs waren dann immer stolz auf unseren Vater, dem wir mit stolzgeschwellter Brust hinterhergegangen sind. Eines Tages haben wir den Vater gefragt, ob er nicht jeden Sonntag mit der Mutter zur Kommunion gehen k\u00f6nnte. Mein Vater hat mich gro\u00df angeschaut und gefragt &#8218;Warum denn das?&#8216;. &#8218;Ja&#8216;, haben wir geantwortet, &#8218;wenn ihr von der Kommunion kommt, seid ihr immer so lieb zu uns Kindern!'&#8220;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Priesterwerden und Priestersein ist eine Berufung, die Gott schenkt und die wir von ihm erbitten m\u00fcssen. 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