{"id":3024,"date":"2012-11-03T22:03:31","date_gmt":"2012-11-03T21:03:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3024"},"modified":"2012-11-03T22:03:31","modified_gmt":"2012-11-03T21:03:31","slug":"mich-mag-keiner-du-bist-von-gott-geliebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3024","title":{"rendered":"Mich mag keiner! &#8211; Du bist von Gott geliebt!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-682\" title=\"krippe1\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1.jpg\" alt=\"\" width=\"186\" height=\"248\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1.jpg 250w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/10\/krippe1-225x300.jpg 225w\" sizes=\"(max-width: 186px) 100vw, 186px\" \/><\/a>Zu Beginn des Advents sagte sich der alte, verwitwete Onkel meines Mannes an, um Weihnachten bei uns zu verbringen. Ich kannte ihn noch nicht, wusste aber, dass er wegen seiner schroffen, wortkargen Art nicht sehr beliebt war. Man verriet mir auch noch, dass er sich abf\u00e4llig \u00fcber mich ge\u00e4u\u00dfert h\u00e4tte. Er hatte beginnende Alzheimer, und ich hatte ihn zu unterhalten, w\u00e4hrend mein Mann im Amt war. Das konnte heiter werden! Zu meinem Schrecken kam er mit seinem riesigen, noblen Auto. Trotz des dringenden Rates seines Arztes, das Auto nicht mehr zu ben\u00fctzen, hatte er die Strecke M\u00fcnchen \u2013 Wien allein zur\u00fcckgelegt! Er war nicht gew\u00f6hnt, auf jemanden zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Als Mann und Sohn nach dem Fr\u00fchst\u00fcck des ersten Besuchstages aus dem Haus waren, tat ich, was ich mir vorgenommen und wof\u00fcr ich Jesus um Seine Hilfe gebeten hatte: Ich fragte ihn rundheraus, was er denn f\u00fcr einen Eindruck h\u00e4tte von mir, wir w\u00fcrden ja lange miteinander auskommen m\u00fcssen, da w\u00e4re es gut, wenn eventuelle Vorbehalte ausger\u00e4umt w\u00e4ren. Er war sprachlos. Aber dann erlebte ich etwas, das ich nie vergessen werde. Er war ger\u00fchrt, und wie ein Sturzbach kamen Worte, die ich nie vermutet h\u00e4tte: ,Ich habe noch nie erlebt, dass jemand mit mir gut auskommen will. Ich werde ja nur meines Geldes wegen eingeladen, aber m\u00f6gen tut mich keiner&#8230;&#8216; Und er erz\u00e4hlte viel und lange aus seinem Leben. Der reiche Onkel entpuppte sich als einsamer Mann. Er entschuldigte sich sogar wegen seines Misstrauens, und zum Zeichen seiner Wertsch\u00e4tzung schenkte er mir seine Konfirmationsbibel.<\/p>\n<p>Weihnachten kam und er wollte kein Geschenk. Ich wollte ihm aber etwas ganz Bestimmtes schenken, und zwar das B\u00fcchlein Du bist von Gott geliebt&#8216;. Als er das P\u00e4ckchen in der Hand hielt, merkte er, dass es ein Buch war, und sagte, dass er nichts mehr lese, er sei 84 Jahre alt \u2014, aber dann sa\u00df er den ganzen Heiligen Abend und las und weinte! Nie&#8216;, sagte er, habe ich so etwas gelesen&#8216;.<\/p>\n<p>Noch etwas muss ich erw\u00e4hnen: Als er wieder daheim war, trug er seinem Pastor auf, f\u00fcr jedes Gemeindemitglied so ein B\u00fcchlein zu bestellen. Das, so fand er, ,musste` jeder lesen. Nat\u00fcrlich finanzierte er die vielen B\u00fcchlein.<\/p>\n<p>Der schwierige Onkel wurde noch zu einem Menschenfreund. \u00dcbrigens war er der einzige in der Familie, der betete, jeden Abend h\u00f6rte ich ihn schluchzend beten.&#8220; (Marianne)<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br \/>\nQuelle: H.Madinger, Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben S.57<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu Beginn des Advents sagte sich der alte, verwitwete Onkel meines Mannes an, um Weihnachten bei uns zu verbringen. Ich <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=3024\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":682,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[77],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 08:36:38","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3024"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3024"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3024\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/682"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3024"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3024"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3024"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}