{"id":2911,"date":"2012-07-01T13:34:29","date_gmt":"2012-07-01T12:34:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2911"},"modified":"2012-07-11T21:33:23","modified_gmt":"2012-07-11T20:33:23","slug":"brot-vom-himmel-hast-du-uns-gegeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2911","title":{"rendered":"Brot vom Himmel hast du uns gegeben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/eucharistie-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2912\" title=\"eucharistie-02\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/eucharistie-02.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/eucharistie-02.jpg 300w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/eucharistie-02-231x300.jpg 231w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><\/a>In den Sonntagsevangelien im August h\u00f6ren wir Abschnitte aus der so genannten &#8222;Brotrede&#8220;, die Jesus in Kapharnaum gehalten hat. Jesus spricht davon, dass er das lebendige Brot vom Himmel ist. Und er gibt uns die Verhei\u00dfung: &#8222;Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.&#8220; Was Jesus hier angek\u00fcndigt hat, das hat er in der heiligen Eucharistie verwirklicht.<\/p>\n<p>Wir brauchen nicht nur leibliche, sondern auch geistige Nahrung. Die Seele kann nicht leben, wenn sie nicht durch die Gnade Gottes gen\u00e4hrt wird. Wir brauchen Liebe, Wahrheit, den Sinn des Lebens, die Hoffnung &#8230; Das alles schenkt uns Jesus Christus durch das Sakrament seines Leibes und Blutes. Er selbst ist also die wahre Nahrung, damit wir nicht seelisch verk\u00fcmmern.<\/p>\n<p>Aber wie er bei der Brotvermehrung die J\u00fcnger beauftragte, das Brot an die anderen zu verteilen, so gibt uns der Herr den Auftrag, die Gnaden, die wir im Sakrament der Eucharistie empfangen, an unsere Mitmenschen weiterzuschenken. Was dies konkret bedeutet, das k\u00f6nnen uns die Heiligen am besten zeigen.<\/p>\n<p>Die sel. Mutter Teresa von Kalkutta z.B. hat dies in au\u00dfergew\u00f6hnlicher Weise verwirklicht. Sie hat erkannt, dass dieses &#8222;Brot der Liebe&#8220; das Wichtigste ist, das die Menschen brauchen. Sie sagt: &#8222;In den vielen Jahren meiner Arbeit unter den Menschen ist mir immer klarer geworden, dass die schwerste Krankheit, die ein menschliches Wesen \u00fcberhaupt erfahren kann, die ist, unerw\u00fcnscht zu sein. Wir haben Arzneien f\u00fcr Lepra, und Auss\u00e4tzige k\u00f6nnen geheilt werden. F\u00fcr alle Arten von Krankheiten gibt es Arzneien und Heilmittel. Aber diese schreckliche Krankheit, unerw\u00fcnscht zu sein, kann, glaub ich, nie geheilt werden, au\u00dfer durch willige H\u00e4nde, die dienen, und ein liebendes Herz, das liebt.&#8220; Aus der Eucharistie empfing sie die Kraft zur Liebe: &#8222;Wir beginnen unseren Tag, indem wir versuchen Christus in der Gestalt des Brotes zu sehen. Und w\u00e4hrend des Tages fahren wir fort, ihm in den ausgemergelten K\u00f6rpern unserer Armen zu begegnen und die Liebe Gottes weiterzuschenken.&#8220; &#8211; &#8222;Wie gro\u00df ist die Liebe, die Jesus uns in der Eucharistie zeigt. Er wird selbst zum Brot des Lebens um unseren Hunger nach Liebe zu stillen. Und er wird selbst zum Hungrigen, damit wir seine Liebe zu uns stillen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p>Der hl. Pfarrer von Ars sagt:<br \/>\n&#8222;Man sp\u00fcrt es, wenn eine Seele das Sakrament der Eucharistie w\u00fcrdig empfangen hat. Sie ist so in Liebe versunken, von ihr durchdrungen und ver\u00e4ndert. Sie ist dem\u00fctig, liebensw\u00fcrdig und bescheiden; sie ist eine zu den gr\u00f6\u00dften Opfern f\u00e4hige Seele.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Sonntagsevangelien im August h\u00f6ren wir Abschnitte aus der so genannten &#8222;Brotrede&#8220;, die Jesus in Kapharnaum gehalten hat. 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