{"id":2898,"date":"2012-07-01T10:36:38","date_gmt":"2012-07-01T09:36:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2898"},"modified":"2017-06-30T16:21:00","modified_gmt":"2017-06-30T15:21:00","slug":"die-marienverehrung-ist-wichtig-fur-die-zukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2898","title":{"rendered":"Die Marienverehrung ist wichtig f\u00fcr die Zukunft"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/pater-bruno-02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2899\" title=\"pater-bruno-02\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/pater-bruno-02.jpg\" alt=\"\" width=\"222\" height=\"178\" \/><\/a>Pater Bruno Haider, der Kirchenrektor der Kapuzinerkirche\u00a0 feiert am 27. Juni 2012 sein silbernes Priesterjubil\u00e4um &#8211; ein Grund zur Dankbarkeit und Freude. Die Redaktion des &#8222;St. Antonius Blattes&#8220; stellte ihm die folgenden Fragen:<\/em><\/p>\n<p><strong>P. Bruno, was kannst du uns \u00fcber deinen Werdegang und deine Berufung sagen?<\/strong><\/p>\n<p>Am 27. Juni 1987 wurde ich zusammen mit meinem j\u00fcngeren Bruder Christoph zum Priester geweiht. In Hall in Tirol feierten wir unsere Doppelprimiz. Mein Primizspruch \u201eWir haben die Liebe erkannt und an die Liebe geglaubt\u201c (1 Joh 4,16) fasste f\u00fcr mich die Erfahrung der Berufung zusammen. Mit etwa 17 Jahren, als ich andere Interessen hatte, machte mich eines Tages jemand darauf aufmerksam, dass Jesus Christus mir in der Eucharistie sein gro\u00dfes Interesse entgegenbringt. Gleichzeitig ber\u00fchrte mich das Lesen der Evangelien in einem kleinen Neuen Testament, das mir meine Taufpatin zum 15. Geburtstag geschenkt hatte. Nach der Priesterweihe stand ich 9 Jahre im Dienst der Di\u00f6zese Innsbruck als Kooperator, Dekanatsjugendseelsorger, Pfarradministrator in Sillian und als Pfarrer in Nassereith. Damals erlebte ich immer st\u00e4rker den Ruf, Christus in einem gemeinschaftlichen Leben nach den 3 Evangelischen R\u00e4ten &#8211; Jungfr\u00e4ulichkeit, Armut und liebendem Glaubensgehorsam &#8211; nachzufolgen. Ich trat in die Priestergemeinschaft der geistlichen Familie \u201eDas Werk\u201c ein und kam nach Bregenz ins Kloster Thalbach. Schon in meiner Jugend hatte ich die Gr\u00fcnderin der Gemeinschaft, Frau Julia Verhaeghe, als beeindruckende Pers\u00f6nlichkeit der Kirche und geistliche Mutter kennen gelernt. Durch die Noviziatszeit wurde ich nun vorbereitet, eine noch engere Bindung und Weihe an Gott zu vollziehen. Als \u201ePater\u201c wirkte ich seither in der Seelsorge f\u00fcr Familien, im Religionsunterricht &#8211; so in Feldkirch-Gisingen und in Lindau -, weiters in der Pfarrseelsorge im Pfarrverband Teisendorf\/Oberbayern. Seit vier Jahren betreue ich die Rektoratskirche zum hl. Antonius &#8211; Kapuzinerkirche in Bregenz, die seelsorglich dem Bischof von Feldkirch unterstellt ist.<\/p>\n<p><strong>Was motivierte und freute dich in deinem bisherigen Priesterleben besonders?<\/strong><\/p>\n<p>In meinem Leben als Priester motivierte mich die Gewissheit: Gott selbst wirkt das Heil der Menschen &#8211; ich darf dazu beitragen. Besondere Freude machte mir, die Sakramente zu spenden und Menschen auf deren Empfang vorzubereiten; und nat\u00fcrlich auch, die Sakramente selber zu empfangen. In ihnen sehe ich die Garantie, dass das Heil nicht etwas Selbstgemachtes, sondern etwas von Christus Geschenktes ist. Als eines der sch\u00f6nsten Erlebnisse empfand ich, wie einmal eine Person nach 67 Jahren wieder das Bu\u00dfsakrament in Anspruch nehmen wollte. Kinder und Kranke waren f\u00fcr mich auf meinem Weg als Priester immer ein erfreuliches Beispiel f\u00fcr Menschen, die sich etwas schenken lassen und nicht alles selber machen wollen.<\/p>\n<p><strong>Wie siehst du die aktuelle Lage der Kirche? Was erhoffst du dir f\u00fcr die Kirche in der Zukunft?<\/strong><\/p>\n<p>Das scheint mir die gr\u00f6\u00dfte Aufgabe f\u00fcr die Kirche in unserer Zeit zu sein: vom Menschengemachten hin zum Gottgestifteten zu finden. Als Priester betrachte ich mich als eine Art &#8222;T\u00fcr\u00f6ffner&#8220; f\u00fcr Gottes Initiative uns Menschen gegen\u00fcber. F\u00fcr die Zukunft der Kirche halte ich die Verehrung der Gottesmutter Maria f\u00fcr besonders wichtig. In Maria, die als \u201evoll der Gnade\u201c gegr\u00fc\u00dft wird, leuchtet uns der Vorrang der Gnade auf. Auf diese Gnade antwortete die Jungfrau von Nazareth mit ihrem \u201ees geschehe\u201c. Darin ist Maria Urbild und Vorbild der Kirche. Weiters w\u00fcnsche ich, dass viele Menschen das Herz Jesu Christi entdecken. Es empfindet f\u00fcr jeden \u201eeine pers\u00f6nliche Liebe und will diese Liebe in jedem Herzen n\u00e4hren\u201c (vgl. Mutter Julia Verhaeghe). Vom Herzen Jesu angezogen, k\u00f6nnen viele Menschen aufs Neue Heimat in Gott finden. Daf\u00fcr erf\u00fcllt die Kirche einen unersetzbaren Dienst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pater Bruno Haider, der Kirchenrektor der Kapuzinerkirche\u00a0 feiert am 27. 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