{"id":2576,"date":"2011-11-19T14:12:22","date_gmt":"2011-11-19T13:12:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2576"},"modified":"2017-06-30T16:28:55","modified_gmt":"2017-06-30T15:28:55","slug":"ich-dachte-damals-jesus-christus-sei-ein-netter-mensch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2576","title":{"rendered":"Ich dachte damals, Jesus Christus sei ein netter Mensch"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/wenz_barbara.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2577\" title=\"wenz_barbara\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/wenz_barbara.jpg\" alt=\"\" width=\"107\" height=\"149\" \/><\/a>&#8222;Vor sechs Jahren war ich noch nicht katholisch. Ich dachte damals, Jesus Christus sei ein netter Mensch aus Galil\u00e4a gewesen. Und der Heilige Vater ein Gro\u00dfinquisitor. Heute bin ich katholisch aus tieferer \u00dcberzeugung denn je, glaube an Jesus den Christus und das Evangelium und bete f\u00fcr unseren Heiligen Vater, Gott segne ihn!&#8220;<\/p>\n<p>So schreibt die Journalistin und Schriftstellerin Barbara Wenz in einem Artikel \u00fcber ihren eignen Glaubensweg. Am 15. Oktober 2007, dem Tag der hl. Teresa von Avila, ist sie in die katholische Kirche eingetreten.<\/p>\n<p>Barbara Wenz ist in der evangelischen Kirche aufgewachsen, hatte aber keine tiefere Beziehung zu Christus gefunden. Wie sie durch die Gnade Gottes doch zum Glauben gefunden hat, erz\u00e4hlt sie in einem Interview:<\/p>\n<p>&#8222;Ich hatte ja damals Jesus Christus noch nicht als Sohn Gottes erkannt, sondern lediglich als spirituellen Lehrer unter vielen.<\/p>\n<p>Deshalb war es f\u00fcr mich auch nicht weiter wichtig, welcher Religion man nun angeh\u00f6ren solle, sondern vielmehr eine Frage des pers\u00f6nlichen Geschmacks, wie bei der Kleiderwahl. So in etwa muss ich damals gedacht haben.<\/p>\n<p>Nach Ausfl\u00fcgen in die Esoterik \u2026 landete ich zun\u00e4chst beim tibetischen Buddhismus, dann beim Yoga und beim Hinduismus. Ich habe auch eine Ausbildung als Yoga-Lehrerin absolviert.<\/p>\n<p>Die Wende kam dann ziemlich unvermittelt und unerwartet. Nach ungef\u00e4hr drei Jahren Yoga-Praxis mit K\u00f6rper\u00fcbungen und den dazugeh\u00f6rigen spirituellen Meditationstechniken. \u2026 Ich hatte einfach keinen Zugang zu diesen fremdartigen indischen &#8222;G\u00f6ttern&#8220;, vielarmig, manche wie Ganesha sogar mit Elefantenk\u00f6pfen, es gab keine Beziehung zu ihnen, sie waren abstrakt &#8211; eben keine Menschen \u2026&#8220;<\/p>\n<p>Das Schl\u00fcsselerlebnis aber, &#8222;also jenes, welches die Pforte des Weges \u00f6ffnete, der zum Nachdenken und letztlich zu meiner Bekehrung f\u00fchrte, dann ist das ganz bestimmt der Abend, an dem Johannes Paul II. starb. \u2026 Das hat mich so ber\u00fchrt, dass ich am Ende, unter Tr\u00e4nen, versucht habe, seit langer Zeit wieder ein christliches Gebet zu sprechen &#8211; f\u00fcr diesen Papst, der mir zu seinen Lebzeiten eher wenig bedeutet hatte. Ich denke schon, dass dieser Moment eine Initialz\u00fcndung war, und ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht der einzige &#8218;Ungl\u00e4ubige&#8216; gewesen bin, der an diesem Abend auf den Weg gebracht wurde.&#8220;<\/p>\n<p>Quelle: vgl. kath.net<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Vor sechs Jahren war ich noch nicht katholisch. 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