{"id":2573,"date":"2011-11-19T14:08:30","date_gmt":"2011-11-19T13:08:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2573"},"modified":"2011-11-19T14:08:30","modified_gmt":"2011-11-19T13:08:30","slug":"alles-begann-mit-einem-gelubde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2573","title":{"rendered":"Alles begann mit einem Gel\u00fcbde"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Tong-Phuoc-Phuc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2574\" title=\"Tong-Phuoc-Phuc\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Tong-Phuoc-Phuc.jpg\" alt=\"\" width=\"248\" height=\"185\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Tong-Phuoc-Phuc.jpg 309w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/11\/Tong-Phuoc-Phuc-250x186.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 248px) 100vw, 248px\" \/><\/a>Saigon: Tong Phuoc Phuc, ein 44 Jahre alter vietnamesischer Katholik, legte im Jahr 2001 ein Gel\u00fcbde ab. Die Schwangerschaft seiner Frau gestaltete sich so kritisch, dass ihr Leben und das des Kindes in Gefahr waren. Der Ehemann bat Gott, dass das Kind gesund zur Welt komme und die Frau Schwangerschaft und Geburt \u00fcberlebe. Daf\u00fcr versprach er, anderen zu helfen.<\/p>\n<p>Die Geburt fand ein gl\u00fcckliches Ende. Das Kind kam gesund zur Welt. Seine Frau musste allerdings noch l\u00e4nger im Krankenhaus bleiben, um sich von den Komplikationen zu erholen. In dieser Zeit, die Phuc an der Seite seiner Frau verbrachte, fiel ihm auf, dass offensichtlich schwangere Frauen das Krankenhaus betraten, aber ohne Kind wieder verlie\u00dfen. Als er verstand, dass die Frauen ihre ungeborenen Kinder im Krankenhaus t\u00f6ten lie\u00dfen, war ihm klar, dass dies der Bereich sei, in dem er sein Gel\u00fcbde zu erf\u00fcllen hatte. Sein ganzes Leben und das seiner Frau sollten sich dadurch v\u00f6llig ver\u00e4ndern. Phuc lebte mit seiner Familie in der Hafenstadt Nha Trang, wo er als Maurer arbeitete. Mit seinem bisher Ersparten und dem, was er ab diesem Zeitpunkt zusammensparte, kaufte er am Stadtrand ein kleines Grundst\u00fcck. In den Krankenh\u00e4usern und Kliniken begann er, die abgetriebenen Kinder einzusammeln. Teilweise holte er sie aus den M\u00fclltonnen und begrub sie auf seinem Grundst\u00fcck, wo er f\u00fcr sie betete.<\/p>\n<p>Anfangs hielten ihn die \u00c4rzte und Krankenpfleger f\u00fcr verr\u00fcckt. Auch seine Frau war erstaunt, weil ihr Mann sparte, um einen Friedhof f\u00fcr abgetriebene Kinder zu errichten. Doch Phuc war entschlossen, seine Idee umzusetzen und klopfte unverdrossen an die T\u00fcren der Krankenh\u00e4user. Bisher fanden auf diese Weise mehr als 9000 get\u00f6tete Kinder ihre letzte Ruhest\u00e4tte.<\/p>\n<p>In Vietnam ist die T\u00f6tung ungeborener Kinder durch Abtreibung sehr verbreitet. Das Land stieg 2010 zur zweifelhaften Ehre auf, zu den zehn Staaten zu geh\u00f6ren, in denen bezogen auf die Bev\u00f6lkerung die meisten Abtreibungen stattfinden.<br \/>\nPhuc ging daher gemeinsam mit seiner Frau einen Schritt weiter. Sie \u00f6ffneten die T\u00fcr ihres Hauses und nahmen schwangere Frauen in Not auf. Der Maurer garantiert ihnen ein Dach \u00fcber dem Kopf und das Essen bis zur Geburt und danach f\u00fcr beide, bis die Mutter ausreichend bei Kr\u00e4ften ist. Bisher konnte das Ehepaar Puch damit das Leben von mehr als 70 Kindern retten und ebenso viele Frauen vor der Trag\u00f6die einer Abtreibung bewahren. Die Frauen erreicht er, indem er sie vor den Krankenh\u00e4usern anspricht, wenn sie auf dem Weg zur Abtreibung sind.<\/p>\n<p>\u201cManchmal leben bis zu zehn und mehr Frauen mit ihren Kindern hier mit uns. Wenn alle Betten, die wir aufgestellt haben, belegt sind, schlafen wir auf dem Boden. Das ist nicht gerade leicht f\u00fcr die Frauen, doch sie tun es dann f\u00fcr ihr Kind, das bald geboren wird oder das gerade zur Welt gekommen ist. Das l\u00e4\u00dft die Frauen Gro\u00dfes tun und sie tun es mit Optimismus\u201d, sagte Phuc. Er versuche, den anderen nur jene Freude zu schenken, die auch ihm geschenkt wurde. M\u00f6glich ist dies auch durch Spenden, die er von anderen erh\u00e4lt, die von seiner Aktion geh\u00f6rt haben und das Ehepaar dabei unterst\u00fctzen wollen. Auf dem Friedhof f\u00fcr die abgetriebenen Kinder errichtete Phuc eine Marienstatue. Jeden Morgen betet er f\u00fcr die get\u00f6teten Ungeborenen. Dann macht er sich auf den Weg, um vor den Krankenh\u00e4usern abtreibungsentschlossene Frauen anzusprechen oder get\u00f6tete Kinder einzusammeln, die er dann auf dem Friedhof bestattet.<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"http:\/\/eu-ae.com\" target=\"_blank\"> http:\/\/eu-ae.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Saigon: Tong Phuoc Phuc, ein 44 Jahre alter vietnamesischer Katholik, legte im Jahr 2001 ein Gel\u00fcbde ab. 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