{"id":2256,"date":"2011-05-06T22:08:09","date_gmt":"2011-05-06T21:08:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2256"},"modified":"2011-05-06T22:18:42","modified_gmt":"2011-05-06T21:18:42","slug":"sich-von-maria-fuhren-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2256","title":{"rendered":"Sich von Maria f\u00fchren lassen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/maria-08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2258\" title=\"maria-08\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/maria-08.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"281\" \/><\/a>Im Monat Mai ehren wir Maria als unsere Mutter. Im Laufe der Geschichte ist Maria immer wieder in besonderen Erscheinungen zu uns gekommen, um die Menschen im Glauben zu st\u00e4rken, sie zur Umkehr und zum Gebet zu rufen.<\/p>\n<p>Alle, die Maria bei ihren Erscheinungen sehen durften, waren fasziniert von ihrer unbeschreiblichen Sch\u00f6nheit und angezogen von ihrer barmherzigen Liebe. Maria hat diese Seher angespornt zu einem konsequenten Leben der Nachfolge Christi. Viele von ihnen sind zu Heiligen geworden, denken wir an die hl. Bernadette oder die Kinder von Fatima.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen zwar Maria nicht in dieser Weise sehen. Aber wenn wir ihr Leben betrachten, wenn wir sie verehren uns selber durch  sie Jesus weihen, so wird Maria f\u00fcr jeden von uns ein m\u00e4chtiger Ansporn zur Nachfolge Christ sein. Was das hei\u00dfen kann, das sehen wir im Leben des hl. Pfarrers von Ars.<\/p>\n<p>Johannes Maria Vianney war als Jugendlicher k\u00f6rperlich schwach und blieb bei der Feldarbeit immer hinter seinen Br\u00fcdern zur\u00fcck. Seine Kr\u00e4fte reichten nicht aus, um mit den st\u00e4rkeren Br\u00fcdern bei der Arbeit mithalten zu k\u00f6nnen. So sehr er sich auch immer anstrengte, die Br\u00fcder waren ihm auf dem Feld immer weit voraus.<\/p>\n<p>Bei einer Namenstagsfeier schenkte ihm eine seiner Tanten ein gerahmtes, kleines Marienbild. Das nahm er zur Feldarbeit mit. Er setzte es in die Ackerfurche, die er zu bearbeiten hatte, immer einige Meter weit voraus. Er war davon \u00fcberzeugt, Maria werde ihn wie ein Magnet anziehen und seine Kr\u00e4fte st\u00e4rken und seine Liebe und Sehnsucht nach Maria werden ihm die Kraft geben, dass er schneller vorw\u00e4rts kommt, sodass er nicht immer das Schlusslicht hinter seinen Br\u00fcdern auf dem Felde bliebe. Und wenn er mit Hacke und Spaten das Marienbild erreicht oder sich an das Marienbild herangearbeitet hatte, nahm er es dankbar in die H\u00e4nde, k\u00fcsste es und setzte es wieder einige Meter weit voraus, damit Maria ihn weiterhin gleichsam wie ein Magnet anziehe. So hat er sich mit Maria auf dem heimatlichen Feld vom Schlusslicht zu einem Vorarbeiter entwickelt. Es ist r\u00fchrend, wie der sp\u00e4tere gro\u00dfe Heilige schon als junger Mensch mit Maria zusammenarbeitet. Und so hat er seine Arbeit sp\u00e4ter auf dem gro\u00dfen Feld der Seelsorge fortsetzen.<\/p>\n<p>Der hl. Augustinus betet in seinem ber\u00fchmten Gebet zum Hl. Geist: \u201cTreibe mich, du Heiliger Geist, dass ich Heiliges tue!\u201d. Wenn wir Maria als unser Vorbild betrachten, dann wird der Heilige Geist uns durch Maria antreiben zum Guten, denn Maria ist die Braut des Heiligen Geistes.<\/p>\n<div class=\"notes\">\n<p>(Quelle: Die Geschichte ist aus einer Predigt von Kard. Meisner in Kevelar)<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Monat Mai ehren wir Maria als unsere Mutter. 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