{"id":2181,"date":"2011-03-03T15:17:56","date_gmt":"2011-03-03T14:17:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2181"},"modified":"2011-03-03T15:22:36","modified_gmt":"2011-03-03T14:22:36","slug":"2181","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=2181","title":{"rendered":"Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/auferstandener-mueselb.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2183\" title=\"auferstandener-mueselb\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/auferstandener-mueselb.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/auferstandener-mueselb.jpg 320w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2011\/03\/auferstandener-mueselb-250x271.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a>Am 5. Fastensonntag h\u00f6ren wir im Evangelium den Bericht \u00fcber die Auferweckung des Lazarus. Im Gespr\u00e4ch mit Martha offenbart Jesus seine Macht:<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?&#8220; Diese Frage nach dem Glauben richtet der Herr an jeden von uns. Denn in unserem Leben gibt es immer wieder eine \u00e4hnliche Situation, wie sie uns im Evangelium geschildert wird.<\/p>\n<p>Marta und Maria und auch ihr Bruder Lazarus waren mit Jesus in inniger Freundschaft verbunden. Sie glaubten an ihn. Sie wussten, dass in Zeiten der Not nur Jesus wirklich helfen konnte. Darum hatten sie ihn auch rufen lassen, als Lazarus sterbenskrank war.<\/p>\n<p>Nun aber wird ihr Glaube auf die Probe gestellt. Jesus tut f\u00fcr sie nicht das, was sie sich erwartet h\u00e4tten. Er hat den kranken Lazarus nicht geheilt und nicht verhindert, dass er starb. Als Jesus nach Betanien kam, lag er schon vier Tage im Grab.<\/p>\n<p>Marta und Maria waren in dieser Zeit scheinbar alleingelassen. Sie mussten ohne die Hilfe Jesu ihren Schmerz \u00fcber den Verlust ihres Bruders tragen.<br \/>\nWir finden in unserem Leben oft eine \u00e4hnliche Situation vor. Wir w\u00fcnschen und erbitten die Hilfe Gottes, dass etwas nicht eintrifft, vor dem wir Angst haben, oder dass sich die Dinge so entwickeln, wie wir sie gerne haben m\u00f6chten. Aber der Lauf der Vorsehung bringt etwas anderes und es scheint, dass wir gerade in den schwersten Stunden von Gott allein gelassen sind und uns fragen: &#8222;Wie kann er das zulassen? Warum hilft er nicht? Warum greift er nicht ein?&#8220;<\/p>\n<p>Aber was sehen wir nun an Martha und Maria? In dieser Zeit der Pr\u00fcfung, in der sie auf Jesus geduldig gewartet haben, ist ihr Vertrauen in Jesus gewachsen.<br \/>\nGott l\u00e4sst uns zuweilen warten auf seine Hilfe, damit die Sehnsucht nach ihm gr\u00f6\u00dfer wird. Wir m\u00f6chten meist nur eine rasche Erleichterung des Leidens, eine L\u00f6sung unserer Probleme haben und sind gar nicht so sehr an ihm pers\u00f6nlich interessiert. Oft ist es leider so: Wenn Gott den Menschen schnell geholfen hat, dann vergessen sie ihn bald wieder. Wenn der Herr uns aber warten l\u00e4sst und wir im Glauben und im Gebet durchhalten, so wird die Freude an ihm umso gr\u00f6\u00dfer sein.<\/p>\n<p>Wir erfahren schon etwas von der Macht der Auferstehung seines Leibes, denn er tut f\u00fcr uns immer Gr\u00f6\u00dferes als wir erwarten. Wir k\u00f6nnen mit Martha aus ganzem Herzen sagen: &#8222;Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 5. Fastensonntag h\u00f6ren wir im Evangelium den Bericht \u00fcber die Auferweckung des Lazarus. 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