{"id":1982,"date":"2004-07-09T22:06:15","date_gmt":"2004-07-09T21:06:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1982"},"modified":"2010-09-09T22:10:48","modified_gmt":"2010-09-09T21:10:48","slug":"die-heiligste-eucharistie-als-quelle-und-hohepunkt-des-ganzen-christlichen-lebens","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1982","title":{"rendered":"Die heiligste Eucharistie als Quelle und H\u00f6hepunkt des ganzen christlichen Lebens"},"content":{"rendered":"<p><em>Die am 25. M\u00e4rz 2004 vom Vatikan ver\u00f6ffentlichte \u201cInstruktion \u00fcber einige Dinge bez\u00fcglich der heiligsten Eucharistie, die einzuhalten und zu vermeiden sind\u201d wurde von verschiedenen Seiten kritisiert und angegriffen. Aber der gl\u00e4ubigen und unvoreingenommenen Leser wird in den verschiedenen praktischen Regeln und Normen erkennen, dass die Eucharistie f\u00fcr die Kirche wirklich das \u201cAllerheiligste\u201d ist, das sie vor allen \u201cMiss-Verst\u00e4ndnissen\u201d und \u201cMiss-Br\u00e4uchen\u201d sch\u00fctzen will.<br \/>\nDie Feier der Eucharistie darf nicht zu einem menschlichen Machwerk verk\u00fcmmern, sondern sie soll f\u00fcr alle Gl\u00e4ubigen jene reine und unersch\u00f6pfliche Quelle der g\u00f6ttlichen Gnade bleiben, als die der Herr sie der Kirche geschenkt hat. Alle Regeln und Normen, an die sowohl die Priester als auch die Laien gebunden sind, haben das eine Ziel: n\u00e4mlich den Glauben, die Ehrfurcht und die Liebe zu n\u00e4hren, mit denen wir Christus in diesem Sakrament begegnen d\u00fcrfen. <\/em><\/p>\n<p><strong><br \/>\nEinige Ausz\u00fcge aus der neuen Instruktion.<\/strong> <\/p>\n<p>12. Alle Christgl\u00e4ubigen haben das Recht auf eine wahre Liturgie und besonders auf eine Feier der heiligen Messe, wie sie die Kirche gewollt und festgesetzt hat, wie es also in den liturgischen B\u00fcchern und durch andere Gesetze und Normen vorgeschrieben ist. In gleicher Weise hat das katholische Volk das Recht, dass das Opfer der heiligen Messe unversehrt und in voller \u00dcbereinstimmung mit den \u00c4u\u00dferungen des Lehramtes der Kirche gefeiert wird.<\/p>\n<p>51. Nur jene eucharistischen Hochgebete d\u00fcrfen verwendet werden, die im R\u00f6mischen Messbuch stehen oder rechtm\u00e4\u00dfig vom Apostolischen Stuhl approbiert worden sind, und zwar gem\u00e4\u00df den M\u00f6glichkeiten und Grenzen, die der Apostolische Stuhl festgelegt hat. Man kann es nicht hinnehmen, dass einige Priester sich das Recht anma\u00dfen, eucharistische Hochgebete zusammenzustellen oder die von der Kirche approbierten Texte zu \u00e4ndern &#8230;<\/p>\n<p>62. Es ist nicht erlaubt, die vorgeschriebenen biblischen Lesungen aus eigenem Gutd\u00fcnken wegzulassen oder zu ersetzen oder gar die Lesungen und den Antwortpsalm, die das Wort Gottes enthalten, mit anderen nichtbiblischen Texten auszutauschen.<\/p>\n<p>63. Die Lesung des Evangeliums, die den H\u00f6hepunkt des Wortgottesdienstes bildet, ist gem\u00e4\u00df der Tradition der Kirche in der Feier der heiligen Liturgie dem geweihten Amtstr\u00e4ger vorbehalten. Daher ist es einem Laien, auch einem Ordenschristen, nicht gestattet, das Evangelium w\u00e4hrend der Feier der heiligen Messe zu verk\u00fcnden&#8230;<\/p>\n<p>64. Die Homilie, die w\u00e4hrend der Feier der heiligen Messe gehalten wird und Teil der Liturgie selbst ist, wird in der Regel vom zelebrierenden Priester gehalten oder von ihm einem konzelebrierenden Priester oder manchmal, wenn dies angebracht erscheint, auch einem Diakon \u00fcbertragen, niemals aber einem Laien.<br \/>\n80. Die Eucharistie soll den Gl\u00e4ubigen gereicht werden auch \u00abals Gegenmittel, durch das wir von der t\u00e4glichen Schuld befreit und vor Tods\u00fcnden bewahrt werden wie in verschiedenen Teilen der Messe hervorgehoben wird. Der an den Anfang der Messe gesetzte Bu\u00dfakt hat zum Ziel, alle darauf vorzubereiten, die heiligen Mysterien in rechter Weise zu feiern; er hat jedoch nicht die Wirkung des Bu\u00dfsakramentes und kann nicht als Ersatz f\u00fcr das Bu\u00dfsakrament im Hinblick auf die Vergebung schwerer S\u00fcnden betrachtet werden.<\/p>\n<p>81. Nach kirchlicher Gewohnheit ist es dar\u00fcber hinaus notwendig, dass sich jeder sehr gr\u00fcndlich pr\u00fcfe, damit keiner, der sich einer schweren S\u00fcnde bewusst ist, ohne vorherige sakramentale Beichte die Messe feiert oder den Leib des Herrn empf\u00e4ngt, au\u00dfer es liegt ein schwerwiegender Grund vor und es besteht keine Gelegenheit zur Beichte; in diesem Fall muss er sich der Verpflichtung bewusst sein, einen Akt der vollkommenen Reue zu erwecken, der den Vorsatz mit ein schlie\u00dft, sobald wie m\u00f6glich zu beichten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die am 25. 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