{"id":1957,"date":"2004-11-08T21:57:13","date_gmt":"2004-11-08T20:57:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1957"},"modified":"2021-09-06T10:16:08","modified_gmt":"2021-09-06T09:16:08","slug":"8-dez-2004-150-jahre-dogma-%e2%80%9eunbefleckte-empfangnis-mariens%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1957","title":{"rendered":"8. Dez. 2004: 150 Jahre Dogma  \u201eUnbefleckte Empf\u00e4ngnis Mariens\u201c"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich bin die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis!<br \/>\nMaria, Gottes makelloses Konzept vom Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Am 8. Dezember 1854 hat Papst Pius IX. mit dem Apostolischen Lehrschreiben \u201eIneffabilis Deus\u201c verk\u00fcndet, dass die Gottesmutter vom ersten Augenblick ihrer Empf\u00e4ngnis an von der Erbs\u00fcnde befreit war. In Lourdes erschien Maria 1858 achtzehn Mal der vierzehnj\u00e4hrigen Bernadette Soubirous und gab sich am 25. M\u00e4rz 1858 als die \u201eUnbefleckte Empf\u00e4ngnis\u201c zu erkennen. <\/p>\n<p>Die Bregenzer Louresgrotte ist  f\u00fcr uns eine best\u00e4ndige Erinnerung  an das Geheimnis der Unbefleckten Empf\u00e4ngnis, da sie die erste Statue beherbergt, die auf Anweisung der hl. Bernadette hergestellt und in der Erscheinungsgrotte aufgestellt wurde. Was bedeutet dieses Dogma f\u00fcr uns?   <\/p>\n<p>In Maria leuchtet uns das Bild des von Gott geschaffenen und erl\u00f6sten Menschen auf, so wie Gott den Menschen haben wollte. Sie ist der \u201eH\u00f6chstfall\u201c der Erl\u00f6sung. Die Gnade Jesu Christi hat an ihr schon im voraus das Wunder gewirkt, dass sie in ersten Augenblick ihres Daseins im Scho\u00df ihrer Mutter Anna vor der Erbs\u00fcnde bewahren wurde und zugleich ganz erf\u00fcllt war von der Gnade und Liebe Gottes. Als die unbefleckte Empfangene ist Maria auch Zeit ihres Lebens ohne S\u00fcnde gebliebe. <\/p>\n<p>Was das bedeutet hat Mutter Julia Verhaeghe, die Gr\u00fcnderin der geistlichen Familie \u201edas Werk\u201c einmal anschaulich beschrieben. Sie sagt: \u201eIn der Pers\u00f6nlichkeit Mariens begegnet uns st\u00e4ndig eine kindliche Einfalt und ungeteilte Reinheit. Maria kennt in sich nicht das analysierende Selbstbewusstsein, das als bittere Frucht unsere Gespaltenheit und unser inneres Zerteiltsein hervorbringt. Sie kennt in sich nicht die Dunkelheit und den Widerspruch der S\u00fcnde und des schlechten Gewissens. In ihr gibt es nichts Lebensfremdes und nichts, das nicht zur Reife gekommen w\u00e4re. All das Wunderbare ihrer Berufung zur Mutterschaft, all ihr br\u00e4utliches und m\u00fctterliches Mitwirken mit Gottes Erl\u00f6sungsplan entspringt ihrem reinen und unbefleckten Herzen\u201c. <\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten uns fragen: R\u00fcckt Maria mit ihrer S\u00fcndenlosigkeit nicht f\u00fcr uns in eine unvorstellbare Ferne? Wird sie nicht unnahbar f\u00fcr uns Menschen in diesem \u201eTal der Tr\u00e4nen\u201c, die wir beladen sind mit der Last unserer S\u00fcnden? Diese Bef\u00fcrchtung ist unbegr\u00fcndet. Sie, die S\u00fcndenlose ist uns n\u00e4her als irgendein anderer Mensch es sein kann. Die S\u00fcnden machen den Menschen immer unmenschlich; sie trennen, verletzen und zerst\u00f6ren. Maria als die Unbefleckte ist \u201eder menschlichste aller Menschen\u201c. Sie ist erf\u00fcllt von reinster barmherzigen Liebe zu uns. Darum hat sie unter dem Kreuz auch die Mutterschaft f\u00fcr uns alle angenommen, f\u00fcr Menschen, die ihren Sohn durch ihre S\u00fcnden ans Kreuz gebracht haben. <\/p>\n<p>Wer sich deshalb von der Mutterliebe Mariens ber\u00fchren l\u00e4sst und auch nur einen Funken des Vertrauens in sie hat, auch wenn er weit vom Wege Gottes abgewichen ist, so wird sie mit ihrer F\u00fcrbitt- und Liebesmacht alles tun, um ihn aus seinen Verirrungen zu retten und zu Gott zur\u00fcckzuf\u00fchren. Diese Macht hat sie schon oft bewiesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bin die Unbefleckte Empf\u00e4ngnis! Maria, Gottes makelloses Konzept vom Menschen Am 8. 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