{"id":1920,"date":"2005-03-08T21:03:13","date_gmt":"2005-03-08T20:03:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1920"},"modified":"2010-09-08T21:06:06","modified_gmt":"2010-09-08T20:06:06","slug":"weitergabe-des-glaubens-in-der-familie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1920","title":{"rendered":"Weitergabe des Glaubens in der Familie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Apfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm<\/strong><\/p>\n<p>Dieses Sprichwort hat seine G\u00fcltigkeit auch in der Weitergabe des Glaubens. Wenn wir heute bei den Kindern und Jugendlichen einen starken R\u00fcckgang in der Glaubenspraxis erleben &#8211; es sind nur mehr wenige, die an Sonntag zur Kirche gehen &#8211; dann liegt das nicht an den Kindern und Jugendlichen, weil sie anders oder schlechter w\u00e4ren als fr\u00fcher, sondern am Glauben der Eltern und Erwachsenen. Wenn die Eltern (oder oft auch die Gro\u00dfeltern) echte, \u00fcberzeugende Vorbilder sind, dann werden die Kinder in den meisten F\u00e4llen in den  Glauben ihrer Eltern hineinwachsen und ihn auch sp\u00e4ter praktizieren. <\/p>\n<p>Ein Familienvater hat seine Erfahrung einmal so ausgedr\u00fcckt: \u201eMan kann die Kinder erziehen wie man will, am Ende machen sie uns doch alles nach.\u201c Das entspricht genau dem was der heilige Ignatius von Antiochien (+ 117) schon gesagt hat:\u201eDu erziehst durch das, was du sagst, noch mehr erziehst du durch das, was du tust; am meisten erziehst du durch das was du bist.\u201c <\/p>\n<p>Es ist und bleibt eine Tatsache, dass die Eltern (oder auch Gro\u00dfeltern) f\u00fcr die Kinder immer die Erstverk\u00fcnder des Glaubens sind. Was sie in der Familie tun oder auch nicht tun, das kann durch keinen Religionsunterricht, durch keine Kinder- und Jugendarbeit der Kirche ersetzt werden. Diese Verantwortung k\u00f6nnen die Eltern nicht abschieben. <\/p>\n<p>Aber jene Eltern, die sich dieser Verantwortung bewusst werden, empfinden oft eine gewisse Ratlosigkeit, was soll sie tun und wie sie diese Weitergabe des Glaubens angehen sollten. Aus den guten Erfahrungen, die gl\u00e4ubige Eltern in unserer schwierigen Zeit gemacht haben (sie arbeiten mit dem Referat f\u00fcr Ehe und Familie der Erzdi\u00f6zese Salzburg zusammenarbeiten), seine nur einige Elemente aufgez\u00e4hlt: <\/p>\n<p>Familiengebet: Den kleinen Kindern das \u201eJesukindlein\u201c beizubringen ist gut, aber noch zu wenig. Sie sollen pers\u00f6nlich beten lernen. Es bereitet selbst den Kleinsten keine Schwierigkeit, auch die Grundgebet zu lernen, (sie sind alle im Rosenkranz enthalten). Wichtig ist, dass die Kinder erleben: die Eltern beten selber miteinander, auch ohne die Kinder. <\/p>\n<p>Hausaltar: Wichtig ist ein Ort in der Wohnung, wo sich das Kreuz, Marienbild usw. befinden; der auch gem\u00e4\u00df der Festzeiten (z.B. Weihnachten, Ostern &#8230;) geschm\u00fcckt wird,  und wo man sich zum gemeinsamen Gebet versammelt.<br \/>\nSonntagskultur: Der Tag des Herrn mit der Feier der Sonntagsmesse soll sich von den Wochentagen unterscheiden: z.B. am Samstag Abend schon beginnen mit dem gemeinsamen Lesen der Lesungen der Sonntagsmesse (zu finden im Schott-Messbuch), Ordnung machen, Tischschmuck, Sonntagskleidung, gemeinsames Essen, gemeinsamer Ausflug &#8230;<\/p>\n<p>Glaubensunterweisung: Die nat\u00fcrlichen Gelegenheiten aufgreifen (bei Tisch, beim Abwaschen, wenn sie von der Schule kommen &#8230;), um mit ihnen zu sprechen: Drei wichtige Themen, sollten immer wieder einmal vorkommen: der Glaube, die Politik und auch die Sexualit\u00e4t, damit sie von den Eltern das Richtige erfahren. Die Kinderbibel vorlesen und erkl\u00e4ren; regelm\u00e4\u00dfige Besuche in der Kirche (au\u00dfer den Gottesdiensten) zum Gebet vor dem Allerheiligsten, zum Erkl\u00e4ren wichtiger Elemente (die Sakramente, Ehrfurcht &#8230;).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Apfel f\u00e4llt nicht weit vom Stamm Dieses Sprichwort hat seine G\u00fcltigkeit auch in der Weitergabe des Glaubens. 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