{"id":1897,"date":"2005-05-08T20:01:58","date_gmt":"2005-05-08T19:01:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1897"},"modified":"2021-09-06T10:24:40","modified_gmt":"2021-09-06T09:24:40","slug":"die-gottesmutter-hat-geholfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1897","title":{"rendered":"Die Gottesmutter hat geholfen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/maria-fatima1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1898\" title=\"maria-fatima1\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/maria-fatima1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"247\" \/><\/a><strong>60 Jahre Kriegsende &#8211; 50 Jahre \u00f6sterreichischer Staatsvertrag<\/strong><\/p>\n<p><em>Unser katholischer Glaube h\u00e4lt wesentlich daran fest, dass Gott mit seiner weisen Vorsehung dieser Welt und jeden Menschen regiert und lenkt. Er ist der Herr der Geschichte. Maria hatte in Gottes Heilsplan immer eine besondere Aufgabe. Das d\u00fcrfen wir auch bei der Betrachtung der Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht \u00fcbersehen.<\/em><\/p>\n<p>Am 13. Juli 1917 sagte Maria in Fatima zu den Kindern: \u201cIhr habt (in einer Vision) die H\u00f6lle gesehen, auf welche die armen S\u00fcnder zugehen. Um sie zu retten, will der Herr die Andacht zu meinem Unbefleckten Herzen in der Welt einf\u00fchren. Wenn man das tut, was ich sage, werden viele gerettet und der Friede wird kommen. Der Krieg geht seinem Ende entgegen; aber wenn man nicht aufh\u00f6rt, den Herrn zu beleidigen, wird nicht lange Zeit vergehen, bis ein neuer, noch schlimmerer beginnt. Wenn ihr in einer Nacht ein unbekanntes Licht sehen werdet, so wisset, es ist das Zeichen von Gott, dass die Bestrafung der Welt f\u00fcr ihre vielen Verbrechen nahe ist: Krieg, Hungersnot, Verfolgung der Kirche und des Heiligen Vaters &#8230; \u201c<\/p>\n<p>Der Ruf der Gottesmutter in Fatima wurde offensichtlich weitgehend \u00fcberh\u00f6rt und so trat auch ein, was sie vorausgesagt hatte.<\/p>\n<p>25.\/26. J\u00e4nner 1938: Am Abend dieses Tages bemerkt man \u00fcber ganz Europa am n\u00e4chtlichen Himmel ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Nordlicht. Sr. Lucia, die Seherin von Fatima, erkl\u00e4rt diese Lichterscheinung als das von Maria prophezeite Zeichen vom Himmel.<\/p>\n<p>Bald darauf bricht der von den Nationalsozialisten Deutschlands angezettelte Krieg aus, der mit einem unvergleichlichen Siegeszug beginnt. Ein Land um das andere wird erobert, und nichts scheint diese antichristliche nationalsozialistische Macht aufhalten zu k\u00f6nnen. Der gesamte europ\u00e4ische Kontinent stand direkt oder indirekt unter der Macht jenes Mannes, der im Hinblick auf den sicher zu erwartenden erfolgreichen Ausgang des Krieges seinen Parteifunktion\u00e4ren zum voraus die Weisung erteilt hatte, als ersten Teil der Siegesfeier jeden katholischen Geistlichen auf dem Dorfplatz aufzuh\u00e4ngen.<br \/>\nWie kam es aber zur Wende in diesem Krieg?<\/p>\n<p>Hier tritt ein heilsgeschichtlicher Zusammenhang zutage, den man in den Geschichtsb\u00fcchern nicht findet. Papst Pius XII. hat sich in der \u00e4u\u00dfersten Not des Krieges an das erinnert, was Maria in Fatima gesagt hat und weihte am 31. Okt. 1942 die Welt dem Unbefleckten Herzen Mari\u00e4. Dieser Tag wird nun tats\u00e4chlich zum Wendepunkt im Kriegsgeschehen. Ein franz\u00f6sischer Milit\u00e4rkritiker schrieb damals: \u201cAuf allen Schlachtfeldern, in der W\u00fcste Afrikas wie auf den vereisten Ebenen Ru\u00dflands treten die deutschen Armeen seit dem November 1942 den R\u00fcckzug an. Die Umkehr der Lage erfolgte pl\u00f6tzlich und fast gleichzeitig, von einem Ende der ungeheuren Schlachtlinie zum anderen. Dieser Charakter der Ereignisse hat alle Beobachter verbl\u00fcfft.\u201d<\/p>\n<p>Es l\u00e4sst sich aufzeigen, dass die entscheidenden Siege der Alliierten meist an Muttergottesfesten errungen wurden. So wurde durch die Hilfe Mariens die Zeit des Nationalsozialismus abgek\u00fcrzt, jener Wahnideologie, die 50 Millionen Todesopfer gefordert hat.<\/p>\n<p>Im Licht von Fatima m\u00fcssen wir auch den Staatsvertrag und die Freiheit \u00d6sterreichs sehen. Noch bis zum Februar 1955, 10 Jahre nach Kriegsende, schien es v\u00f6llig aussichtslos, dass es einmal ein besatzungsfreies \u00d6sterreich geben k\u00f6nnte. Nach der 268. Verhandlung zum Staatsvertrag sagte der sowjetische Au\u00dfenminister Molotow in Berlin: \u201eHerr Figl, machen sie sich keine Hoffnungen. Was wir Russen einmal haben, das geben wir nicht her.\u201c<\/p>\n<p>Und doch geschah das Wunder, dass \u00d6sterreich aus dem Machtbereich des sowjetischen Kommunismus freikam. Und das war nicht nur das Ergebnis geduldiger Verhandlungen sondern auch eine Erf\u00fcllung der Verhei\u00dfung Mariens in Fatima.<\/p>\n<div id=\"attachment_1899\" style=\"width: 190px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/PaterPetrus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1899\" class=\"size-full wp-image-1899\" title=\"PaterPetrus\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/PaterPetrus.jpg\" alt=\"\" width=\"180\" height=\"275\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1899\" class=\"wp-caption-text\">\u201eTut, was ich euch sage und ihr werdet Frieden haben!\u201c Diese Worte, die Pater Petrus Pavlicek in seinem Herzen vernahm, stam\u00acmen aus der Botschaft von Fatima. \u00d6fters betonte P. Petrus: \u201eWas w\u00e4re geworden, wenn ich damals in Mariazell nicht auf diese Eingebung geh\u00f6rt h\u00e4tte?\u201c Sein Gehorsam gegen\u00fcber der Einladung Mariens war offensichtlich grundlegend f\u00fcr die Entwicklung \u00d6sterreichs zur Freiheit.<\/p><\/div>\n<p>Der Fanziskanerpater Petrus Pavlicek hatte im Krieg eine Brosch\u00fcre \u00fcber die Erscheinungen in Fatima gelesen. Im Februar 1946 kam er nach Mariazell, um Maria f\u00fcr die gl\u00fcckliche Heimkehr aus dem Krieg zu danken. Er vertraute Maria auch die Not \u00d6sterreichs an, und da h\u00f6rte er in seinem Inneren die Antwort:<br \/>\n\u201eTut, was ich euch sage, und ihr werdet Frieden haben.\u201c Im Februar 1947 gr\u00fcndete den Rosenkranz-S\u00fchnekreuzzug (RSK). Er zog mit einer Fatimastatue durch ganz \u00d6sterreich, um f\u00fcr diese Gebetsgemeinschaft zu werben.<\/p>\n<p>1955 geh\u00f6rten ihr 500.000 Mitglieder an, die den Rosenkranz beteten 1. zur S\u00fchne f\u00fcr die vielen Beleidigungen Gottes, 2. um die Bekehrung der S\u00fcnder und 3. um Frieden und Rettung der Welt und die Freiheit \u00d6sterreichs. Er rief auch zu monatlichen S\u00fchnewallfahrten in der Franzisanerkirche in Wien auf, weiters  wurden j\u00e4hrlich gro\u00dfe Lichterprozessionen auf der Wiener Ringstra\u00dfe abgehalten.<\/p>\n<p>Mitte des Marienmonats, am Sonntag, 15. Mai 1955, wurde der \u00d6sterreichische Staatsvertrag &#8211; nach 354 Verhandlungen &#8211; im Schloss Belvedere in Wien unterzeichnet. An diesem Tag fand in der Wiener Franziskanerkirche die 81. der monatlich abgehaltenen S\u00fchneandachten des RSK statt. Das waren 9 x 9 (!) S\u00fchneandachten oder neun Gebetsnovenen; ein offensichtliches Zeichen der Hilfe Mariens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>60 Jahre Kriegsende &#8211; 50 Jahre \u00f6sterreichischer Staatsvertrag Unser katholischer Glaube h\u00e4lt wesentlich daran fest, dass Gott mit seiner weisen <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1897\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1898,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 15:47:11","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1897"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1897"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1897\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1898"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1897"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1897"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1897"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}