{"id":1864,"date":"2005-11-07T22:29:07","date_gmt":"2005-11-07T21:29:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1864"},"modified":"2010-09-07T22:41:02","modified_gmt":"2010-09-07T21:41:02","slug":"bruder-benno-sein-ringen-um-die-berufung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1864","title":{"rendered":"Bruder Benno &#8211; sein Ringen um die Berufung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_621\" style=\"width: 184px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/benno-th.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-621\" class=\"size-full wp-image-621 \" title=\"benno-th\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/09\/benno-th.jpg\" alt=\"\" width=\"174\" height=\"202\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-621\" class=\"wp-caption-text\">&quot;Mein Gott,  man mu\u00df  froh sein,  wenn man  etwas leiden  kann!&quot; Bruder Benno,  als er einmal wegen  seiner Schmerzen  bemitleidet wurde.<\/p><\/div>\n<p>Jeder Getaufte ist berufen ein anderer Christus zu sein, sodass er mit dem heiligen Paulus sagen kann: &#8222;Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.&#8220; Wir sind berufen, in unseren Gedanken, Worten und Taten die wahre Heiligkeit zu leben und die G\u00fcte und Menschenfreundlichkeit des Herrn zu bezeugen. &#8222;Euer Licht soll vor den Menschen leuchten, damit sie eure guten Taten sehen und euren Vater im Himmel preisen.&#8220; Das ist der Auftrag des Herrn.<\/p>\n<p>Genau diesen Auftrag des Herrn hat der &#8222;gute Bruder Benno&#8220;, wie ihn die Leute allgemein nannten, verwirklicht. Es selber war sich dessen gar nicht so sehr bewusst, dass er f\u00fcr so viele Menschen ein Licht und Halt war. Aber wie berichtet und bezeugt wurde, waren die Menschen von der gleichbleibenden G\u00fcte und Menschenfreundlichkeit, von seiner tiefen und einfachen Fr\u00f6mmigkeit angezogen und ber\u00fchrt. Sie erkannten, dass in diesem einfachen Kapuzinerbruder die Heiligkeit des Herrn in \u00fcberzeugender Weise aufleuchtete.<br \/>\nIm Leben von Bruder Benno finden sich keine au\u00dfergew\u00f6hnlichen Begebenheiten, keine Erscheinungen oder privaten Offenbarungen. Er hat aber seine allt\u00e4glichen Pflichten und Aufgaben im Dienste Gottes und der Menschen mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher Hingabe und beharrlicher Treue erf\u00fcllt. Und das ist eine Art der Heiligkeit, die f\u00fcr jeden von uns bedeutsam ist.<\/p>\n<p>Sein Leben sei hier kurz erz\u00e4hlt. Br. Benno Koglbauer wurde im Jahre 1862 in M\u00f6nichskirchen (N.\u00d6.) geboren. In jungen Jahren half er flei\u00dfig im elterlichen Hauswesen mit und unterst\u00fctzte seinen Vater in den Gesch\u00e4ften des B\u00fcrgermeisteramtes. Einem inneren Drang folgend, ging er von zu Hause weg nach Salzburg. Er bekam im Kapuzinerkloster in Salzburg ein Anstellung als Knecht, eine Aufgabe die er vorbildlich erf\u00fcllte. Er dachte aber keineswegs daran, dort einzutreten, sondern eher daran eine Familie zu gr\u00fcnden. Er hatte auch ein M\u00e4dchen kennengelernt, mit dem der dies verwirklichen wollte.<\/p>\n<p>Im M\u00e4rz des Heiligen Jahres 1900 machte er eine Pilgerfahrt nach Rom mit. Und hier ist ihm seine Berufung zum Ordensleben klar geworden. Es muss ein besonderes Gnadenerlebnis gewesen sein, das ihm in Rom zuteil wurde. Er hat dar\u00fcber nie n\u00e4her gesprochen; nur seinen Mitbr\u00fcdern einmal angedeutet: &#8222;Ich w\u00e4re niemals Kapuziner geworden, wenn ich nicht in Rom gewesen w\u00e4re. Rom hat mich zum Kapuziner gemacht&#8220;.<\/p>\n<p>Bevor er am 9. Sept. 1900 ins Kloster eintrat gab es f\u00fcr ihn ein hartes Ringen, vor allem wegen des M\u00e4dchens, das ihm sehr viel bedeutete. Es war eine Entscheidung zwischen dem gro\u00dfen Gut des Ehestandes und dem noch gr\u00f6\u00dferen Gut der Ganzhingabe an Gott. Dieser innere Ringen um die Entscheidung war noch nicht zu Ende, denn ein Jahr sp\u00e4ter, am Ende des Noviziats, kurz vor der ersten Profess, sucht ihn die junge Frau noch einmal auf, um ihn f\u00fcr die Ehe zu gewinnen. Doch als er sich entg\u00fcltig f\u00fcr die Profess entschied, hat er einen tiefen Frieden in Gott empfangen, wie er sp\u00e4ter selber gesagt hat.<\/p>\n<p>Nach dem Probejahr kam er nach Brixen und im Jahre 1907 als Pf\u00f6rtner nach Bregenz. 18 Jahre lang versah er dieses m\u00fchevolle Amt. Seine geduldige und gewissenhafte Pflichterf\u00fcllung, seine Milde und Sanftmut, seine herzliche Liebe zu den Mitmenschen, aber nicht nur zu den Au\u00dfenstehenden, sondern vor allem auch zu den eigenen Mitbr\u00fcdern im Kloster haben ihn schon zu Lebzeiten beliebt gemacht und eine gro\u00dfe Anziehung ausge\u00fcbt. Das wurde von so vielen Seiten ganz einstimmig bezeugt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder Getaufte ist berufen ein anderer Christus zu sein, sodass er mit dem heiligen Paulus sagen kann: &#8222;Nicht mehr ich <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1864\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":621,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[51],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-25 16:21:42","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1864"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1864"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1864\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/621"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1864"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1864"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1864"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}