{"id":1838,"date":"2006-01-07T21:36:17","date_gmt":"2006-01-07T20:36:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1838"},"modified":"2021-09-06T10:38:06","modified_gmt":"2021-09-06T09:38:06","slug":"veronika-das-wahre-antlitz-christi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1838","title":{"rendered":"Veronika &#8211; das wahre Antlitz Christi"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1839\" title=\"christus-veronika1\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika1.jpg\" alt=\"\" width=\"175\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika1.jpg 250w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika1-214x300.jpg 214w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a><em>Wie sah Jesus aus? Etwa wie der Schauspieler im Film &#8222;Passion&#8220;? Oder wie auf den Portr\u00e4ts von Albrecht D\u00fcrer oder El Greco. Sie alle haben Jesus nie gesehen. Wie also sah er aus? Auf diese Frage gibt es eine sehr alte Antwort: es ist das Tuch mit dem &#8222;wahren Bild&#8220; Christi. <\/em><\/p>\n<p>Im Gebet des Kreuzwegs hei\u00dft es an der 5. Station: Veronika reicht Jesus ein  Schwei\u00dftuch dar und er pr\u00e4gt als Dank f\u00fcr ihre Liebe in dieses Tuch sein Bild ein. Aber es gibt noch andere Tradition \u00fcber die Entstehung dieses Tuches. Jedenfalls geht es um dieses kleine Tuch, das ein nicht von Menschenhand gemaltes Bild des Antlitzes Jesus Christi zeigt. Es ist eine der wertvollsten Reliquien der Christenheit. Es ist die &#8222;Vera Ikona&#8220;, die wahre Ikone. Daraus ist sp\u00e4ter der Name Veronika entstanden. Der Weg des Tuches der Veronika l\u00e4sst sich in den ersten Jahrhunderten geschichtlich verfolge von Jerusalem aus, wo es im Jahre 30 entstanden ist, \u00fcber Edessa nach Konstantinopel bis es im Jahre 705 nach Rom kam. Bis zum Jahr 1600 wurde es in der alten Petersbasilika Kaiser Konstantins verwahrt und ausgestellt. Millionen sind nach Rom gepilgert, um diesen Schleier zu sehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1840\" title=\"christus-veronika2\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika2.jpg\" alt=\"\" width=\"175\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika2.jpg 250w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/christus-veronika2-203x300.jpg 203w\" sizes=\"(max-width: 175px) 100vw, 175px\" \/><\/a>Papst Julius II. wollte dem Christusbild im neuen Petersdoms einen w\u00fcrdigen Platz geben. Aber w\u00e4hrend der Bauzeit verschwand das Bild auf mysteri\u00f6se Weise aus der Stadt. Nur der Rahmen mit dem zerbrochenem altem Glas ist davon \u00fcbrig und in der Schatzkammer von Sankt Peter noch heute zu sehen. Seit damals galt es als verschollen.<\/p>\n<p>Aber die wertvollste Reliquie der Christenheit h\u00e4ngt seit 400 Jahren zwischen zwei Kristallscheiben in einem Kirchlein der Kapuziner in Manoppello, einem Bergst\u00e4dtchen in den Abruzzen. Durch genaue wissenschaftliche Untersuchungen konnte nun nachgewiesen werden, dass es sich um dieses verloren geglaubte Bild handelt.<\/p>\n<p>Dieses Schleierbild hat vollkommen r\u00e4tselhafte Eigenschaften, die alle jene ratlos machen, die es untersuchten. Das Bild ist ca. 20 mal 40 cm gro\u00df. Es ist hauchd\u00fcnn und durchsichtig wie ein Seidenstrumpf. Aus der N\u00e4he gleicht es einem gro\u00dfen Diapositiv. Professor Vittori von der Universit\u00e4t in Bari und Professor Fanti von der Universit\u00e4t in Bologna haben auf mikroskopischen Aufnahmen entdeckt, dass das gesamte Gewebe keinerlei Farbspuren aufweist. Weder auf den Gewebef\u00e4den noch zwischen ihnen wurde die geringste Spur eines Farbstoffes gefunden, auch nicht bei extremer Vergr\u00f6sserung. Es gibt keine materiell ermittelbaren Farbstoffe, die das Bild erkl\u00e4ren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Professor Pfeiffer von der Universit\u00e4t Gregoriana in Rom ist vor Jahren der Sache im Licht der Kunstgeschichte und fr\u00fcher Quellen der Christenheit erstmals wissenschaftlich nachgegangen und konnte nachweisen, dass das Bild aus Manoppello Bezugspunkt f\u00fcr \u00e4ltesten Christusbilder zuerst im Osten und dann im Westen. Die K\u00fcnstler haben dieses Bild nachgemalt.<\/p>\n<p>Eine deutsche Trappistin, Schwester Blandina Paschalis Schl\u00f6mer, hat nachgewiesen, dass das Gesicht auf dem Tuch von Manoppello millimetergenau deckungsgleich ist mit dem schattenhaften Gesicht Jesu auf dem Grabtuch von Turin, mit den realen Ma\u00dfen und Proportionen ebenso wie mit allen Verletzungen, von denen der Gekreuzigte in jenem Tuch gezeichnet ist &#8211; nur ohne die dort noch sichtbaren offenen Wunden.<\/p>\n<p>Wenn wir dieses Bild des Herrn betrachten, ein \u201cFoto\u201c, das er uns von sich selbst auf wunderbare Weise geschenkt hat: Er zeigt uns sein Antlitz, mit den Zeichen, die ihm unsere S\u00fcnden geschlagen haben: Die rechte Wange ist geschwollen, der Bart teilweise ausgerissen, die Nase angeschlagen. Stirn und Lippen haben beim nahen Hinsehen das Rosa frisch verheilter Wunden. Und wie blickt er uns an? Nicht in Verzweiflung, nicht schmerzerf\u00fcllt, nicht zornig, sondern unerkl\u00e4rliche Ruhe liegt im seinem Blick, aus seinen weit ge\u00f6ffneten Augen kommt uns mildes Erbarmen entgegen &#8211; ein Erbarmen, das uns einl\u00e4dt, die S\u00fcnden zu bereuen und das Herzen zu Gott zu bekehren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie sah Jesus aus? Etwa wie der Schauspieler im Film &#8222;Passion&#8220;? 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