{"id":1831,"date":"2006-01-07T21:25:49","date_gmt":"2006-01-07T20:25:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1831"},"modified":"2021-09-06T10:34:25","modified_gmt":"2021-09-06T09:34:25","slug":"ziele-der-berichterstattung-kirchenkritischer-medien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1831","title":{"rendered":"Ziele der Berichterstattung kirchenkritischer Medien"},"content":{"rendered":"<p>Ein aufschlussreicher Artikel aus der \u201eTagespost\u201c vom 15. Juli 2004  von Klaus Berger, einem bekannten Professor f\u00fcr Exegese, kann uns helfen, die Geister zu unterscheiden. Der Berichterstattung vieler Medien geht es nicht zuerst um Darstellung objektiver Tatsachen. Hier kl\u00e4rt uns der Chefredakteur einer einflussreichen Zeitung dar\u00fcber auf, welche Ziele seine Zeitung gegen\u00fcber der katholischen Kirche hat. Wir d\u00fcrfen nicht naiv sein. Klaus Berger schreibt:   <\/p>\n<p>Zusammen mit einer Gruppe junger Priester hatte der Verfasser dieses Artikels Ende Juni dieses Jahres Gelegenheit, den Chefredakteur der Online-Ausgabe des &#8222;Spiegel&#8220; in Hamburg zu besuchen und zu befragen. Im Mittelpunkt stand naturgem\u00e4\u00df die Frage, warum &#8222;Der Spiegel&#8220; so \u00fcber die Kirchen, speziell die katholische, berichtet, wie er es tut. <\/p>\n<p>Die Antwort des Redakteurs: Berichtet wird nur \u00fcber Skandale, Abweichler und Negativtrends. Das Publikum erwartet es so, und zwar aus vier Gr\u00fcnden: Erstens sei die Kirche eine machtvolle kulturelle Institution. Die Berichterstattung versuche, diese Macht zu &#8222;knacken&#8220; und gehe jedem Haarriss nach, aus dem beim n\u00e4chsten Frost ein Absprengsel werden k\u00f6nnte. Denn Macht brauche eine kritische Begleitung. Zweitens m\u00fcsse die Kirche kritisiert werden, weil sie viele Dinge hochhalte, die nicht mehr in die heutige Zeit passten. Es kamen dann ausschlie\u00dflich Gesichtspunkte aus dem sexueller Bereich. Z\u00f6libat, Verbot der Verh\u00fctung, Verbot des vor- und au\u00dferehelichen Verkehrs, Verbot der Scheidung, Verbot des Frauenpriestertums, sexuelle \u00dcbergriffe von Priestern, Stellung zur Homosexualit\u00e4t. Drittens: Kirche und Theologie muteten dem Menschen Dinge zu, die voraufkl\u00e4rerisch und vorwissenschaftlich seien, wie zum Beispiel Wunder. Und Viertens: Kirche sei vordemokratisch. Insofern m\u00fcsse sie bek\u00e4mpft werden. <\/p>\n<p>Auch das Instrument des Kampfes gegen die Kirche wurde den Besuchern verraten: Es sei das Prinzip &#8222;Teile und herrsche&#8220;. Man m\u00fcsse die Kirche nicht von au\u00dfen her angreifen; wer genau beobachte, stelle fest, dass sie das schon selbst besorgt. Man sehe nur auf die Rebellen, Ketzer und Abweichler, die sie immer wieder selbst produziert und publikumswirksam \u00e4chtet. Zu den kirchenzerst\u00f6rerischen Elementen, die die Kirche selbst produziere, geh\u00f6re nat\u00fcrlich besonders die Bibelexegese. Es gen\u00fcge, zu jedem christlichen Hochfest eine Handvoll Exegeten zu zitieren. So der Bericht des Spiegel &#8211; Redakteurs. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein aufschlussreicher Artikel aus der \u201eTagespost\u201c vom 15. Juli 2004 von Klaus Berger, einem bekannten Professor f\u00fcr Exegese, kann uns <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1831\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[61],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 02:52:39","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1831"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1831"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1831\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}