{"id":1757,"date":"2006-07-07T08:27:19","date_gmt":"2006-07-07T07:27:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1757"},"modified":"2021-09-06T10:38:54","modified_gmt":"2021-09-06T09:38:54","slug":"gottes-geschopfe-sind-wir-nicht-ein-zufallsprodukt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1757","title":{"rendered":"Gottes Gesch\u00f6pfe sind wir &#8211; nicht ein Zufallsprodukt"},"content":{"rendered":"<p>Anfang Mai wurde die Nachricht verbreitet, dass die sozialistische Regierung in Spanien allen Ernstes ein Gesetz einf\u00fchren m\u00f6chte, durch das den sogenannten \u201cMenschenaffen\u201d auch \u201cMenschenrechte\u201d zuerkannt werden sollen. Das hei\u00dft: Gorillas, Orang-Utans und Schimpansen sollen aufgrund ihrer \u201cVerwandtschaft\u201d mit dem Menschen das Recht auf Leben, Freiheit und k\u00f6rperliche Unversehrtheit erhalten. Sie d\u00fcrften nicht mehr in Zoos gehalten und in Zirkusarenen vorgef\u00fchrt werden. Au\u00dferdem d\u00fcrften Labors sie nicht mehr zu Forschungszwecken benutzen.<\/p>\n<p>Man greift sich an den Kopf und fragt sich, wie es m\u00f6glich ist, dass diese Regierung auf solche Ideen kommen. Aber bei n\u00e4herer Betrachtung ist dies nur die logische und praktische Konsequenz jener Theorien und Hypothesen, die uns schon von Kind auf als naturwissenschaftliches Glaubensdogma eingeimpft wurde. Es geht um die sogenannte Evolutionstheorie, mit der uns weisgemacht wird, dass der Mensch letztlich nur eine zuf\u00e4llige, nat\u00fcrliche Weiterentwicklung des Affen ist. Man braucht nur an die Schautafeln mit der Darstellung dieser Entwicklungsreihe vom kleinen Affen bis zum Neanderthaler usw. zu denken, die uns schon beim Naturgeschichte-Unterricht in der Schule gezeigt wurden.<br \/>\nDiese Vorstellung \u00fcber die Entstehung des Menschen, die durch Darwin popul\u00e4r gemacht wurde, hat schon viel Unheil in der Welt angerichtet. <\/p>\n<p>Wenn die Menschen sich selbst nur mehr als h\u00f6here Tiere sehen und nicht mehr ihr W\u00fcrde als Gesch\u00f6pfe Gottes erkennen, die Gott auch verantwortlich sind, dann gibt es keine Schranken mehr. Der Kommunismus hat sein Menschenbild auf diese Ideen aufgebaut, ebenso der Nationalsozialismus. Aber auch die heute vorherrschende Liberalisierung der Abtreibung und der Euthanasie ruht auf dieser Grundlage.<\/p>\n<p>Es ist eben ein grober Denkfehler, wenn man versucht, das Obere vom Unteren zu erkl\u00e4ren, das H\u00f6here aus dem Niederen, Gott aus dem Verstand oder den Verstand aus den Elektronen. Wer immer diesen Denkfehler begeht, wer so mechanistisch denkt, der r\u00e4umt dem Tod &#8211; den toten Dingen den Vorrang \u00fcber Geist und Leben ein.  Die beiden Weltkriege waren ebenfalls ein Produkt dieses naturwissenschaftlichen Weltbildes. Johannes Paul II. hat nicht umsonst davon gesprochen, dass unsere Gesellschaft von einer \u201eKultur des Todes\u201c gepr\u00e4gt ist.<br \/>\nUnser Glaube an den einen und dreifaltigen Gott, der jeden Menschen und diese Welt aus Liebe und Weisheit erschaffen hat, ist die einzige Antwort auf diese Kultur des Todes. <\/p>\n<p>Der hl. Paulus sagt im Brief an die Epheser: \u201eSeine Gesch\u00f6pfe sind wir, in Christus Jesus dazu  geschaffen, in unserem Leben die guten Werke zu tun, die Gott f\u00fcr uns im voraus bereitet hat\u201c (Eph 2, 10). Eines dieser Guten Werke ist es, dass wir als Christen in der Welt bezeugen: Wir sind Gottes Gesch\u00f6pfe und nicht das Produkt eines blinden Zufalls; wir sind geschaffen zur Liebe und zum ewigen Leben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfang Mai wurde die Nachricht verbreitet, dass die sozialistische Regierung in Spanien allen Ernstes ein Gesetz einf\u00fchren m\u00f6chte, durch das <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1757\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[61],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 02:51:41","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1757"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1757"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1757\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1757"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1757"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1757"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}