{"id":1747,"date":"2006-09-07T08:14:39","date_gmt":"2006-09-07T07:14:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1747"},"modified":"2010-09-07T08:16:09","modified_gmt":"2010-09-07T07:16:09","slug":"unternehmerin-mit-10-mitarbeitern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1747","title":{"rendered":"Unternehmerin mit 10 Mitarbeitern"},"content":{"rendered":"<p><em>Emanzipation und Gleichberechtigung der Frau das waren Schlagworte von denen das gesellschaftliche Denken und Empfinden der vergangenen Jahrzehnt gepr\u00e4gt war und heute noch gepr\u00e4gt ist. Es geht um die Idee, dass die Frau in allem dem Mann gleich werden m\u00fcssen. Sie muss wie der Mann im vollen Arbeitsprozess stehen, Geld verdienen, Karriere machen. Nur wenn sie sich auf diese Weise selbst verwirklicht, dann hat sie Ansehen und ist jemand. Das Mutter-und-Hausfrau-Sein m\u00f6chte man zwar nicht ganz beiseite schieben, aber es wird als etwas Minderwertiges angesehen. Gegen diesen vorherrschenden Zeitgeist sollen hier zwei Frauen zu Wort kommen, die sich daf\u00fcr einsetzen,  die wesentliche Berufung der Frau wieder aufzeigen. <\/em><\/p>\n<p>Martine Liminski, Mutter von zehn Kindern (ihr Mann ist Journalist), hielt vor einigen Jahren einen bemerkenswerten Vortrag \u00fcber die Stellung  der Frau in unserer Gesellschaft als Hausfrau und Mutter. In humoristischer Art stellt sich Frau Liminski manchmal als Unternehmerin mit zehn Mitarbeitern vor, um den Menschen bewusst zu machen, dass gerade die Hausfrau und Mutter mit ihre Sorge f\u00fcr ihre Kinder und die Familie etwas ganz Grundlegendes f\u00fcr die Gesellschaft leistet, das weit \u00fcber alle materiell erwirtschafteten Werte hinausgeht und deshalb auch entsprechend honoriert werden m\u00fcsste. Denn was der Gesellschaft Bestand gibt das sind die Menschen und nicht die materiellen G\u00fcter. Das gilt es von neuem zu erkennen. Sie sagt: \u201eIch bin Mutter und eine sogenannte Nur-Hausfrau. Das ist gewiss nichts Revolution\u00e4res. Sagen Sie aber mal auf einer Cocktailparty, Sie seien Hausfrau. Sie werden schnell erleben, wie einsam man in der Masse sein kann. Besser und aufschlussreicher ist ein anderes Gespr\u00e4ch, auch auf einer Cocktailparty. Da werde ich gefragt: \u201cUnd Sie, was machen Sie?\u201d- \u201cIch bin mittelst\u00e4ndische Unternehmerin, zehn Mitarbeiter immerhin\u201d. &#8211; \u201cAch, interessant, als Frau. Keine Probleme bei der Durchsetzung Ihrer Pl\u00e4ne?\u201d &#8211; \u201cDoch, gewiss, aber man muss eben auf jeden Mitarbeiter eingehen. Bei mir wird Mitbestimmung gro\u00dfgeschrieben. Das ist Management by everybody.\u201d &#8211; Sofort entwickelt sich ein Gespr\u00e4ch \u00fcber Unternehmensf\u00fchrung. Das Teilhaben, das Mitziehen, das Mittragen, Entscheidungen f\u00e4llen und Entscheidungen \u00fcbernehmen hei\u00dfe auch Gef\u00fchl f\u00fcr Verantwortung entwickeln. Nat\u00fcrlich jedem, wie er kann. Aber das gebe Motivation und f\u00f6rdere die Identifikation mit dem Unternehmen. Das schaffe Selbstwertgef\u00fchl und forme die Pers\u00f6nlichkeit. Was ich denn produziere, will man schlie\u00dflich wissen. Die Antwort: Humanverm\u00f6gen.\u201c<\/p>\n<p>Vor kurzem hat auch die in Deutschland bekannte Fernsehsprecherin und -moderatorin Eva Herman einen bemerkenswerten Vortrag ver\u00f6ffentlicht, in dem sie aufzeigt, dass das Emanzipationsdenken, mit dem die Frauen in allem den M\u00e4nnern gleich werden wollen, den Frauen gerade das Sch\u00f6nste und f\u00fcr sie Erf\u00fcllendste entrei\u00dft, n\u00e4mlich Mutter zu werden, Leben und Geborgenheit zu schenken, das Herz der Familie zu sein. Wenn sich die Frau berufliche Selbstverwirklichung und das Gleichsein mit dem Mann zum obersten Ziel setzt, dann verfehlt sie ihre Berufung, die ihr mit der Sch\u00f6pfungsordnung gegeben ist.  Sie sagt: <\/p>\n<p>\u201eDie Frauen, die vor knapp einem halben Jahrhundert entschlossen und hoffnungsvoll dem Ruf der Emanzen und Feministinnen auf dem Weg nach weiblichem Erfolg folgten, sind im beruflichen Kampf gegen die M\u00e4nner am Ende ihrer Kr\u00e4fte und Ressourcen angelangt. Sie sind ausgelaugt, m\u00fcde und haben wegen ihrer permanenten \u00dcberforderung nicht selten suizidale Fantasien. So zieht eine hochzivilisierte Kultur wie die unsere sich selbst den Boden unter den F\u00fc\u00dfen weg, die Basis, die uns Halt im t\u00e4glichen \u00dcberlebenskampf geben k\u00f6nnte: die intakte Familie. Wir Frauen sind dem Wahn verfallen, uns beweisen zu m\u00fcssen, dass wir zu allem f\u00e4hig sind. Und so f\u00fchren wir auf fatale Weise unsere wunderbaren Kr\u00e4fte in die falsche Richtung. Man k\u00f6nnte auch sagen: Wir vergeuden sie. Wer einmal den Wert h\u00e4uslichen Friedens in Harmonie und W\u00e4rme kennen lernen durfte, einen Ort, der Sicherheit, Gl\u00fcck und Seelenfrieden gibt, wei\u00df, wovon die Rede ist.\u201c<\/p>\n<p>Die R\u00fcckkehr zur Sch\u00f6pfungsordnung, wie sie Gott in die Familie gelegt und in der er Mann und Frau die je eigene Rolle zugeteilt hat, k\u00f6nnte die L\u00f6sung bringen f\u00fcr viele Probleme unserer Gesellschaft. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Emanzipation und Gleichberechtigung der Frau das waren Schlagworte von denen das gesellschaftliche Denken und Empfinden der vergangenen Jahrzehnt gepr\u00e4gt war <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1747\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-10 21:24:22","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1747"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1747"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1747\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1747"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1747"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1747"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}