{"id":1701,"date":"2010-09-03T21:13:36","date_gmt":"2010-09-03T20:13:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1701"},"modified":"2025-11-04T09:18:36","modified_gmt":"2025-11-04T08:18:36","slug":"woran-gott-seine-freude-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1701","title":{"rendered":"Woran Gott seine Freude hat"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/margaretacortona.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2783\" title=\"margaretacortona\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/09\/margaretacortona.jpg\" alt=\"\" width=\"140\" height=\"194\" \/><\/a>Am 24. Sonntag im Jahreskreis (C) h\u00f6ren wir die wunderbaren Gleichnisse von der Barmherzigkeit Gottes. Jesus erz\u00e4hlte uns das Gleichnis vom verlorenen Schaf, von der verlorenen Drachme und vom verlorenen Sohn, um uns zu veranschaulichen, woran Gott, unser Vater, seine gr\u00f6\u00dfte Freude hat. Gott freut sich nicht an der S\u00fcnde, er hasst sie und verurteilt sie. Gott freut sich auch nicht \u00fcber den S\u00fcnder, solange er in der S\u00fcnde verharrt. Aber er hat unendliche Sorge um ihn. Er unternimmt alles, um ihn wieder aus seinem Verderben zur\u00fcckzuholen. Wenn ein S\u00fcnder aber umkehrt, dann freut sich Gott.<\/p>\n<p>In der Kirche gibt es viele gro\u00dfe Bekehrungsgestalten, wie z.B. die hl. Maria Magdalena, den hl. Paulus, den hl. Augustinus. Eine gro\u00dfe franziskanische Heilige der Umkehr und Bu\u00dfe, die uns weniger bekannt ist, ist die hl. Margareta von Cortona. Sie lebte im 13. Jh. in Italien. Margareta verlor mit sieben Jahren ihre Mutter, von der sie fromm erzogen worden war. Ihr Vater heiratete noch einmal, aber mit ihrer Stiefmutter hatte sie es sehr schwer. Mit 16 Jahren fl\u00fcchtete sie von zu Hause mit einem Edelmann, der sie wegen ihrer Sch\u00f6nheit begehrte, und lebte neun Jahre mit ihm in wilder Ehe zusammen. Es waren neun Jahre &#8222;der S\u00fcnde und Schande&#8220;, wie sie sp\u00e4ter sagte.<\/p>\n<p>Als sie 25 war, wurde sie eines Tages von ihrem H\u00fcndchen in den Wald gezerrt. Sie fand ihren Liebhaber, der seit Tagen verschwunden war, ermordet und schon halb verwest. Das war der Moment ihrer vollst\u00e4ndigen Bekehrung zu Gott. Nach vielen Leiden fand sie im Dritten Orden des hl. Franziskus ihre Heimat, f\u00fchrte ein strenges Leben der Bu\u00dfe und widmete sich der Krankenpflege. Sie wurde von Gott mit au\u00dfergew\u00f6hnlichen mystischen Gaben beschenkt, und sie verstand es in vorz\u00fcglicher Weise, alle Ratsuchenden, die mit ihren Problemen und S\u00fcnden zu ihr kamen, umzustimmen und f\u00fcr den Frieden mit Gott vorzubereiten. Sie schickte jeden zu ihrem Beichtvater, damit er das Werk der Bekehrung in einer guten Beichte vollende.<\/p>\n<p>Das wurde aber dem Priester allm\u00e4hlich zu viel, und einmal entschl\u00fcpfte diesem Beichtvater der derbe Ausdruck: &#8222;Ich bedanke mich daf\u00fcr, dass ich immer nur einen Stall ausmisten soll!&#8220; Da offenbarte der Herr der hl. Margareta, dass ihm diese Rede ihres Beichtvaters sehr missfallen habe; sie solle ihm sagen: Wenn dieser Beichtvater w\u00fcsste, welch sch\u00f6ner Tabernakel durch die Bekehrung aus jenem Stall wird, mit dem er die Seele des Tods\u00fcnders verglichen hat, so w\u00fcrde er sich niemals \u00fcber diese Arbeit beschweren, die ihm die Beichtkinder verursachten. Denn im Himmel sei eine gr\u00f6\u00dfere Freude \u00fcber einen einzigen S\u00fcnder, der sich bekehrt und Bu\u00dfe tut, als \u00fcber 99 Gerechte, die der Bu\u00dfe nicht bed\u00fcrfen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 24. Sonntag im Jahreskreis (C) h\u00f6ren wir die wunderbaren Gleichnisse von der Barmherzigkeit Gottes. 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