{"id":1602,"date":"2010-07-18T22:14:38","date_gmt":"2010-07-18T21:14:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1602"},"modified":"2010-07-18T22:14:38","modified_gmt":"2010-07-18T21:14:38","slug":"heilung-in-lourdes-gabriel-gargam-ging-einige-schritte-hinter-dem-allerheiligsten-her","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1602","title":{"rendered":"Heilung in Lourdes &#8211; Gabriel Gargam ging einige Schritte hinter dem Allerheiligsten her"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Lourdes2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1603\" title=\"Lourdes2\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Lourdes2.jpg\" alt=\"\" width=\"210\" height=\"187\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Lourdes2.jpg 350w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2010\/07\/Lourdes2-250x222.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 210px) 100vw, 210px\" \/><\/a><em>Jesus Christus, unser Herr, hat als Zeichen seiner g\u00f6ttlichen Macht und Liebe viele Kranke geheilt. Wir sind oft der Meinung, dass er in unserer Zeit solche Wunder nicht mehr wirkt. Doch die Realit\u00e4t sieht anders aus. Denken wir nur daran, dass f\u00fcr jede Selig- und Heiligsprechung ein Wunder erforderlich ist, das sehr genau von der Kirche gepr\u00fcft wird. Im Laufe der Geschichte hat es tausende Selig- und Heiligsprechungen gegeben. Oder denken wir auch an die gro\u00dfen Walfahrtsorte, z.B. an Lourdes. Nur ist uns dieses wunderbare Wirken Gottes viel zu wenig bewusst und es fehlt uns auch oft an Glauben. Jesus konnte in Nazaret, seiner Heimat, nur wenige heilen, weil sie keinen Glauben hatten. Darum betrachten wir hier eines der gro\u00dfen Wunder in Lourdes, das durch die Gegenwart des Herrn in der Eucharistie geschehen ist. Es war die Heilung von Gabriel Gargam im Jahre 1901. <\/em><\/p>\n<p>In der Nacht des 17. Dezember 1899 ereignete sich auf der Strecke von Bordeaux nach Paris ein schreckliches Zugsungl\u00fcck. Gabriel Gargam, 30 Jahre alt, ein Postangestellter, wurde 18 Meter weit aus dem Waggon geschleudert und am n\u00e4chsten Morgen, sieben Stunden sp\u00e4ter, bewusstlos im Schnee gefunden.<\/p>\n<p>Im Spital stellte man eine L\u00e4hmung der F\u00fc\u00dfe fest und auch das Essen war f\u00fcr ihn fast unm\u00f6glich. Man hat ihn nach den damaligen M\u00f6glichkeiten all 24 Stunden mit Sonde ern\u00e4hrt, was f\u00fcr ihn \u00e4u\u00dferst schmerzhaft war. Acht Monate sp\u00e4ter war Gabriel v\u00f6llig ersch\u00f6pft und bis zum Skelett abgemagert. Er wog nur noch 36 Kilo. Schlie\u00dflich begann sich auch ein schmerzhafter Brand auf seinen F\u00fc\u00dfen auszubreiten.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit stand die Nationalwallfahrt nach Lourdes bevor. Sein Vater, der auf Grund dieser schrecklichen Pr\u00fcfung seinen Glauben wiedergefunden hatte, seine christliche und tapfere Mutter, mehrere Familienmitglieder beteten inst\u00e4ndig um seine Genesung. Sie dachten daran, ihn nach Lourdes zu schicken.<br \/>\nGabriel war nicht gl\u00e4ubig. Seit f\u00fcnfzehn Jahren hatte er keine Kirche mehr betreten. Den ersten Vorschlag zur Wallfahrt lehnte er \u00e4rgerlich ab. Er wollte nach 20 Monaten Spitalsaufenthalt lieber zu seiner Familie nach Hause und dort sterben. Jedoch auf das Dr\u00e4ngen seiner Mutter stimmte er schlie\u00dflich der Reise nach Lourdes zu, doch ohne Glauben an Gottes Hilfe.<\/p>\n<p>Die Reise nach Lourdes war sehr schmerzhaft. Durch die Ersch\u00fctterungen fiel er oft in Ohnmacht. Sofort nach der Ankunft brachte man ihn zur Grotte, wo er auch kommunizierte, doch mit einem vagen und zweifelhaften Glauben. Gleich danach jedoch, f\u00fchlte er eine innere Regung, die ihn verwandelte; er hatte das Bed\u00fcrfnis zu beten, konnte es aber nicht und brach in Schluchzen aus. Der Glaube hatte gesiegt und zog in seine Seele ein und l\u00e4uterte sie. Am Abend wurde er in den B\u00e4dern auf einer Bahre ins Wasser getaucht. Er betete. Zwei Stunden sp\u00e4ter befand er sich im selben Zustand ersch\u00f6pft auf der Tragbahre und  wartete auf die eucharistische Krankensegnung.<\/p>\n<p>Als der Priester mit dem Allerheiligsten kam, verlor er das Bewusstsein und sein K\u00f6rper wurde kalt. Man glaubte, dass er sterben w\u00fcrde. Aber er \u00f6ffnet die Augen und es \u00fcberfiel ihn eine unendliche Traurigkeit. Da ert\u00f6nt der Applaus, der die eucharistische Prozession begleitet. Er f\u00fchlt auf einmal etwas wie einen Peitschenhieb in seinem Inneren, versucht sich aufzurichten, er will, dass man ihm hilft und nun steht er von der Bahre auf, barfuss, im Hemd, wie ein Leichnam, der mit seinem Leichentuch aus dem Grab steigt, steht er da und geht einige Schritte hinter dem Allerheiligsten her.<\/p>\n<p>Die Menschenmenge erschauert, alle sind aufs H\u00f6chste ergriffen. Er war vollst\u00e4ndig geheilt an Leib und Seele. Sp\u00e4ter begleitete er aus Dankbarkeit jedes Jahr die Kranken nach Lourdes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus Christus, unser Herr, hat als Zeichen seiner g\u00f6ttlichen Macht und Liebe viele Kranke geheilt. 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