{"id":1447,"date":"2010-03-02T14:40:41","date_gmt":"2010-03-02T13:40:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1447"},"modified":"2026-05-04T08:52:21","modified_gmt":"2026-05-04T07:52:21","slug":"ein-netz-voller-groser-fische","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1447","title":{"rendered":"Ein Netz voller gro\u00dfer Fische"},"content":{"rendered":"<p>Im Johannesevangelium wird uns vom reichen Fischfang berichtet, den die Apostel nach der Auferstehung Jesu gemacht haben. Sie hatten sich zuerst die ganze Nacht vergeblich abgem\u00fcht. Doch als sie auf das Wort des auferstandenen Herrn hin die Netze auf der rechten Seite auswarfen, da fingen sie so viele Fische, dass sie das Netz nicht mehr ins Boot bringen konnten, sondern es ans<br \/>\nUfer ziehen mussten. Diese Begebenheit hat eine tiefe Bedeutung f\u00fcr unser Glaubensleben, die wir ein wenig betrachten sollten. Ein erster Gedanke:<\/p>\n<p>1) Nur das, was wir im Gehorsam gegen Gott und im Vertrauen auf sein Wort tun, das hat einen bleibenden Sinn. Die Apostel hatten damals den eigenm\u00e4chtigen Entschluss gefasst, wieder ihren fr\u00fcheren Beruf auszu\u00fcben. Aber ihre Arbeit hat keine Frucht gebracht. Es war ein vergebliches Fischen in der Nacht. Und so bleibt auch unser Leben, unser Arbeiten und M\u00fchen irgendwie fruchtlos, wenn wir es nur eigensinnig und eigenwillig gestalten und nicht danach fragen, was der Wille Gottes f\u00fcr uns ist. Sobald wir aber auf die Stimme h\u00f6ren, die vom Ufer kommt, d.h. von Gott her kommt: &#8222;Werft das Netz auf der rechten Seite aus!&#8220;, dann wird das Netz unsers Lebens mit gro\u00dfem Reichtum erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>2) Das f\u00fchrt uns zu einem zweiten Gedanken. F\u00fcr jene, die nach der Anweisung Gottes handeln, scheint das Leben schwerer zu werden und sie sehen kaum die Fr\u00fcchte ihrer M\u00fchen. Es hei\u00dft im Evangelium, dass sie das Netz nicht mehr ins Boot bringen konnten, weil es so voller Fische war. Sie sp\u00fcrten nur am Gewicht des Netzes, dass es viele Fische waren, und sie kamen nur langsam dem Ufer n\u00e4her.<\/p>\n<p>So ist es auch f\u00fcr jene, die ernsthaft nach dem Evangelium leben wollen. Sie haben oft den Eindruck, dass sie Christus nur mit vielen Anstrengungen n\u00e4her kommen. Das ist ein gutes Zeichen. Sie haben nur deshalb so gro\u00dfe M\u00fche, weil im Netz des Glaubens eine so gro\u00dfe Menge von Fischen h\u00e4ngt, die sie auf ihrem Weg zum Ufer mitziehen sollten. Der Christ lebt nicht allein. Er zieht viele andere mit sich, die er noch nicht kennt.<\/p>\n<p>3) Jesus wartete am Ufer auf die Apostel und erst als sie an Land gestiegen waren, konnten sie auch das Netz aus dem Wasser ziehen und die reiche Beute sehen. Das wird auch f\u00fcr uns so sein. Erst im ewigen Leben werden wir die reichen Fr\u00fcchte unseres Glaubens sehen; werden wir sehen, wie viele Menschen der Herr durch das Netz unseres Glaubens mit in den Himmel gezogen hat. Das wird uns einmal mit gro\u00dfer Freude erf\u00fcllen. Aber an dieser Freude d\u00fcrfen wir jetzt schon im Glauben teilhaben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Johannesevangelium wird uns vom reichen Fischfang berichtet, den die Apostel nach der Auferstehung Jesu gemacht haben. 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