{"id":137,"date":"2008-07-28T08:37:41","date_gmt":"2008-07-28T06:37:41","guid":{"rendered":"http:\/\/123456.123456789.123\/_progtests\/wordpress\/wordpress\/?p=1"},"modified":"2008-08-04T21:10:20","modified_gmt":"2008-08-04T19:10:20","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=137","title":{"rendered":"Anschauliche Lehren des heiligen Philipp Neri"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/neri.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-74\" title=\"neri\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/neri.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"245\" \/><\/a>Der hl. Philipp Neri hat im 16. Jahrhundert in Rom als Priester gelebt und gewirkt. Er wird sogar der \u201eApostel Roms\u201c genannt. Denn mit seiner \u00e4u\u00dferst liebevollen und zugleich humorvollen Art hat er viele Menschen angezogen und sie im Glauben weitergef\u00fchrt. Es werden viele Geschichten von ihm erz\u00e4hlt, denn er griff hin und wieder zu drastischen Ma\u00dfnahmen, um den Menschen bestimmte Wahrheiten des Glaubens einzupr\u00e4gen. Eine dieser Begebenheiten k\u00f6nnte uns helfen, die heilige Kommunion wieder bewusster zu empfangen und an seine Gegenwart in uns zu denken.<\/p>\n<p>Es wird erz\u00e4hlt: Die Baronin Pomilia de Rossi, die in Santa Maria Novella (der Kirche, die Philipp Neri betreute) immer zur hl. Messe ging, hatte die Gewohnheit,  gleich nach der Kommunion die Kirche zu verlassen, ohne eine Danksagung zu halten und den Schluss abzuwarten. Als es wieder einmal geschah, dr\u00fcckte der hl. Philipp Neri nach der Messe seinen vier Ministranten in der Sakristei ein brennende Kerze in die Hand gab ihnen Anweisungen und sagte: \u201eSchnell, eilt der Baronin nach!\u201c Als sie die Baronin erreicht hatten gingen sie mit den Kerzen neben ihr her. Die Baronin fuhr die Ministranten an: \u201eWas macht ihr da?\u201c Sie antworteten Ihr: \u201eDon Philippo hat uns geschickt.\u201c Da kam er auch schon selbst des Weges. Er zog den Hut und sagte: &#8222;Frau Baronin haben gerade kommuniziert. Noch ist Christi Leib, das eucharistische Brot, nicht vergangen. Zu den Vorschriften der Kirche geh\u00f6rt es: Das allerheiligste Sakrament muss mit Kerzen begleitet sein, wenn man es \u00fcber die Stra\u00dfe tr\u00e4gt. Deshalb schickte ich die Kerzentr\u00e4ger nach.&#8220; Donna Pompilia de Rossi bekam einen roten Kopf, dass man es unter der Schminke sehen konnte, sagte leise &#8222;Madonna mia&#8220;, drehte sich auf dem Absatz herum und ging wieder in die Kirche. Von nun an lief sie nie wieder zu fr\u00fch aus der heiligen Messe fort.<\/p>\n<p>In einer andere Begebenheit wird erz\u00e4hlt, wie er einer Frau, die gerne \u00fcber die anderen redete und schlechte Dinge weitererz\u00e4hlte, anschaulich bewusst machte, dass sie damit einen Schaden anrichtet den man nicht wieder gut machen kann. Als diese Frau bei ihm einmal zur Beichte kam, gab er ihr als Bu\u00dfe auf, ein Huhn zu schlachten, es ihm zu bringen und auf dem Weg gleich zu rupfen. Sie machte es so wie er gesagt hatte, und brachte ihm das Huhn. Er sagte dann zu ihr, sie solle jetzt zur\u00fcckgehen und auch die Federn wieder einsammeln, die sie auf dem Weg ausgestreut habe. Sie aber meinte, dass dies unm\u00f6glich sei, da der Wind die meisten zerstreut habe. Genauso, so erkl\u00e4rte er ihr, ist es mit den schlechten Dingen, die man weitererz\u00e4hlt. Man kann sie nicht mehr einsammeln. Sie werden in alle Richtungen zerstreut und richten viel Schaden an, den man nicht wieder gut machen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der hl. Philipp Neri hat im 16. Jahrhundert in Rom als Priester gelebt und gewirkt. 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