{"id":1306,"date":"2009-12-22T22:58:45","date_gmt":"2009-12-22T21:58:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1306"},"modified":"2012-11-03T22:17:48","modified_gmt":"2012-11-03T21:17:48","slug":"weihnachten-dem-stern-folgen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1306","title":{"rendered":"Weihnachten &#8211; dem Stern folgen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/krippe06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1307\" title=\"krippe06\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/krippe06.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"390\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/krippe06.jpg 300w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/12\/krippe06-230x300.jpg 230w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In Evangelium wird uns von den Weisen berichtet, von den drei K\u00f6nigen, wie wir sie volkst\u00fcmlich nennen, die gef\u00fchrt von einem Stern den Erl\u00f6ser suchten und in Betlehem fanden. Es gibt aber auch eine alte Legende von einem vierten K\u00f6nig.<\/p>\n<p>Es hie\u00df Coredan (=der-das-Herz-Schenkende). Er war mit den anderen drei K\u00f6nigen aufgebrochen, um den neugeborenen K\u00f6nig zu suchen. Doch unterwegs verlor er seine Gef\u00e4hrten aus den Augen, da er immer wieder den armen Menschen half, die ihm auf dem Weg begegnet waren. Er schenkte ihnen auch alle seine Sch\u00e4tze, die er dem Kind bringen wollte, und wurde schlie\u00dflich selber ein Armer. Zuletzt lie\u00df er sich noch als Galeerenstr\u00e4fling f\u00fcr einen Familienvater, der um sein Leben flehte, anketten.<\/p>\n<p>Erst nach vielen, vielen Jahren kam er v\u00f6llig ausgezehrt und ersch\u00f6pft vor die Tore Jerusalems, er hatte die Hoffnung aufgegeben, jemals den K\u00f6nig zu finden, den er gesucht hatte. Da sah er, wie Soldaten und eine gro\u00dfe Volksmenge drei M\u00e4nner hinausf\u00fchrten und auf dem H\u00fcgel vor der Stadt kreuzigten.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich erschien \u00fcber dem mittleren Kreuz wieder der Stern, dem Coredan am Anfang gefolgt war. Coredan schleppte sich hin zu diesem Kreuz und sah hinauf. Da aber traf ihn der Blick dieses Menschen am Kreuz, ein unsagbarer Blick der Liebe und G\u00fcte. Vom Kreuz herab sagte er zu ihm: &#8222;Coredan, du hast mich getr\u00f6stet, als ich jammerte, und gerettet, als ich in Lebensgefahr war; du hast mich gekleidet, als ich nackt war!&#8220;<\/p>\n<p>Dann durchbebte ein Schrei die Luft &#8211; der Mann am Kreuz neigte das Haupt und starb. Coredan erkannte mit einemmal: Dieser Mensch ist der K\u00f6nig der Welt. Ihn habe ich gesucht in all den Jahren.<\/p>\n<p>\u201eGott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn f\u00fcr uns hingab.\u201c Die Liebe Gottes ist zu uns in die Welt gekommen und im Jesuskind streckt sie uns ihre Arme entgegen; und sie hat noch einmal die Arme ausgebreitet, um uns an sich zu ziehen, und zwar am Kreuz. Dieses Geheimnis des Erbarmens Gottes ber\u00fchrt uns, das ist der Stern, dem die Menschen folgen sollten.<\/p>\n<p>Das Weihnachtsfest ist und bleibt ein Fest, das auch heute noch die Menschen fasziniert, auch wenn sie oft den eigentlichen Inhalt des Festes nicht mehr verstehen.<br \/>\nAn Weihnachten erwacht in vielen Menschen etwas von der innersten Berufung, die wir im Herzen tragen: n\u00e4mlich die Liebe zu \u00fcben, g\u00fctig und barmherzig zu sein, unsere N\u00e4chsten als ein Geschenk zu sehen. Unsere Berufung ist es, nicht egoistisch f\u00fcr uns selber zu leben, sondern uns zu verschenken und hinzugeben.<\/p>\n<p>Aber nur jene. die sich vom Stern Jesus Christi f\u00fchren lassen, k\u00f6nnen diese Berufung leben. Jesus sagt: \u201eOhne mich k\u00f6nnt ihr nichts tun.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Evangelium wird uns von den Weisen berichtet, von den drei K\u00f6nigen, wie wir sie volkst\u00fcmlich nennen, die gef\u00fchrt von <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1306\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1307,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[77],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 05:38:12","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1306"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1306"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1306\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1307"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1306"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1306"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1306"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}