{"id":1253,"date":"2009-11-01T19:30:15","date_gmt":"2009-11-01T18:30:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1253"},"modified":"2009-11-01T21:48:57","modified_gmt":"2009-11-01T20:48:57","slug":"familie-traum-und-wirklichkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1253","title":{"rendered":"Familie &#8211; Traum und Wirklichkeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_1254\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/hl-familie12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1254\" class=\"size-full wp-image-1254\" title=\"hl-familie12\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/hl-familie12.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/hl-familie12.jpg 250w, https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2009\/10\/hl-familie12-219x300.jpg 219w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1254\" class=\"wp-caption-text\">Mit dieser Darstellung der Heiligen Familie wurde versucht, die Liebe, Harmonie und Einheit, die in der Hl. Familie ja tats\u00e4chlich herrschten, zum Ausdruck zu bringen. Doch das Leben der &quot;Heiligen Familie&quot; war keine leidlose, bequeme und b\u00fcrgerliche Idylle. Es war ein gro\u00dfes Geheimnis, das sie durchzutragen hatten: den menschgewordenen Gottessohn. Und das hat viel von ihnen verlangt. Von Anfang an war ihr Familienleben  vom Geheimnis des Kreuzes \u00fcberschattet, denken wir an die Geburt Jesu und die Flucht nach \u00c4gypten... Drei\u00dfig Jahre hat Jesus im Kreise seiner Familie verbracht und so die Familie geheiligt. <\/p><\/div>\n<p>Eine neue market-Umfrage mit der Frage: &#8222;Was ist Ihnen heilig?&#8220; hat ergeben, dass &#8222;Familie&#8220; in den vergangenen Jahren den \u00d6sterreichern noch &#8222;heiliger&#8220; wurde und gleichzeitig religi\u00f6se Werte weiterhin im Absinken sind. 82 Prozent erkl\u00e4rten, dass ihnen Familie und Kinder &#8222;heilig&#8220; seien. Der Wert ist damit seit 1994 um 22 Prozentpunkte angestiegen. Gleich dahinter kommt die pers\u00f6nliche Freiheit (81 Prozent). Diese konnte um 17 Prozentpunkte zulegen. Religi\u00f6se Werte sind aber weiterhin im Abnehmen. Der Glaube an Gott ist nur mehr 30 Prozent der \u00d6sterreichern &#8222;heilig&#8220;, die christliche Taufe nur 20 Prozent. Beim Vater Unser und den Zehn Geboten sind es dann nur mehr 13 Prozent. Hier ist der R\u00fcckgang in den letzten 15 Jahren mit elf  Prozentpunkten besonders dramatisch und best\u00e4tigt damit auch die These, dass die \u00fcberwiegende Mehrheit der r\u00f6misch\u2011katholischen \u00d6sterreicher (offiziell 5,8 Millionen im Jahr 2008) Taufscheinkatholiken ohne Bezug zu wesentlichen Elementen der Religion sind. (vgl. kath.net)<\/p>\n<p>Es ist zwar erfreulich, dass die Familie von so vielen hochgesch\u00e4tzt wird und es ist auch der Wunsch der meisten jungen Menschen, eine gl\u00fcckliche Familie zu gr\u00fcnden. Aber dieser Wertsch\u00e4tzung der Familie steht eine Realit\u00e4t gegen\u00fcber, die ganz anders aussieht, ist doch die Scheidungsrate schon \u00fcber die 50 Prozent-Marke gestiegen. Und das bedeutet, dass f\u00fcr einen gro\u00dfen Teil der Menschen eine &#8222;gl\u00fcckliche Familie&#8220; nur ein Traum, ein Ideal, eine Idee, ein Wunsch ist, den sie nicht verwirklichen k\u00f6nnen. So viele Ehen und Familien gehen zugrunde, so viele Kinder k\u00f6nnen den Segen eines guten, intakten und christlichen Familienlebens nicht mehr erfahren. Das ist ein sehr leidbringendes Erbe, das die kommenden Generationen zu tragen haben.<\/p>\n<p>Die Umfrage macht auch eine der Ursachen dieses Zustandes offenbar. Gott, Kirche, christlicher Glaube, leben nach den Geboten hat f\u00fcr die meisten Menschen kaum mehr Bedeutung. Aber wo Gott aus dem Leben der Familie verdr\u00e4ngt wird, oder wo man die Familie ohne Gott aufbauen m\u00f6chte, da sind die Menschen ihren eigenen Kr\u00e4ften \u00fcberlassen, die nur begrenzt sind. Es mag oft eine Zeit lang gut gehen, aber die Macht des Egoismus ist doch viel st\u00e4rker als alle Ideale, W\u00fcnsche und Tr\u00e4ume, die man sich \u00fcber ein gl\u00fcckliches, gemeinsames Leben gemacht hat.<\/p>\n<p>Ohne die Hilfe und Gnade Gottes k\u00f6nnen die Menschen nicht wirklich in Frieden und in dauerhafter Einheit zusammenleben; das ist so in den Familien, das ist auch unter den Staaten nicht anders. Wenn f\u00fcr die 82 Prozent der Befragten nicht die Familie sondern Gott, die Taufe, die Gebote und das Gebet das Heiligste w\u00e4re, dann w\u00fcrde es viele &#8222;heilige Familien&#8220; geben. In unserer Gesellschaft k\u00f6nnte vieles anders sein.<\/p>\n<p>Jeder, der aber versucht, gleich in welcher Situation er sich jetzt in seiner Familie befindet, Gott heilig zu halten der bringt Heil und Segen in sein eigenes Leben und in seine Familie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine neue market-Umfrage mit der Frage: &#8222;Was ist Ihnen heilig?&#8220; hat ergeben, dass &#8222;Familie&#8220; in den vergangenen Jahren den \u00d6sterreichern <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?p=1253\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1254,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[44],"tags":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-24 03:46:38","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1253"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1253"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1253\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1254"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}