{"id":142,"date":"2008-07-28T16:02:34","date_gmt":"2008-07-28T14:02:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?page_id=51"},"modified":"2016-04-12T12:52:49","modified_gmt":"2016-04-12T11:52:49","slug":"bruder-benno-koglbauer","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?page_id=142","title":{"rendered":"Bruder Benno Koglbauer OFMCap"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><\/p>\n<h2>Diener Gottes, Bruder Benno<\/h2>\n<div style=\"float: right; height: 290px; width: 200px; padding-left: 10px;\"><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/benno10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-52\" title=\"benno10\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/benno10.jpg\" alt=\"\" width=\"195\" height=\"273\" \/><\/a><\/div>\n<p>Am 13. Dez. 1925 starb in Bregenz der Kapuzinerbruder Benno Koglbauer im Ruf der Heiligkeit. Er hatte durch 18 Jahre den Dienst an der Pforte des Kapuzinerklosters mit au\u00dfergew\u00f6hnlicher Hingabe und gewinnender G\u00fcte versehen. Sein Lebensbeispiel wurde \u00fcber die Grenzen Vorarlbergs hinaus bekannte. 1955 wurde f\u00fcr ihne der Seligsprechungsprozess er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Bruder Benno wurde 1862 in M\u00f6nichkirchen am Wechsel in Nieder\u00f6sterreich geboren. Im Jahre 1900 trat er bei den Kapuzinern in Salzburg ein, und 1907 kam er nach Bregenz. Durch 18 Jahre versah er den Dienst an der Klosterpforte. \u201cEr blieb immer freundlich, immer heiter, gelassen, nie unwillig oder aufgeregt, bewundernswert in seiner Demut, Geduld und Bescheidenheit.\u201d So lautete das Urteil der Bev\u00f6lkerung. Es gibt noch so manche Bregenzer, die sich an Bruder Benno erinnern, wie sie ihn als Kinder erlebt haben.<\/p>\n<p>Das Beispiel seines einfachen, gottverbundenen Lebens hat uns auch heute etwas zu sagen. Bruder Benno hat auf seinem Sterbebett versprochen, f\u00fcr die Bregenzer besondere F\u00fcrsprache bei Gott einzulegen. Viele Gl\u00e4ubige, die zu seinem Grab in die Kapuzinerkirche kommen und ihn verehren, konnten seine Hilfe erfahren.<br \/>\nDurch eine Gedenkmesse an seinem Todestag erinnern wir uns in Dankbarkeit des Dieners Gottes Bruder Benno.<\/p>\n<h2>Leben und Wirken von Bruder Benno<\/h2>\n<p>Matthias Koglbauer wurde am 30. Juni 1862 in M\u00f6nichkirchen in Nieder\u00f6sterrreich geboren. Sein Vater war Bauer und B\u00fcrgermeister. L\u00e4ngere Zeit arbeitete Matthias auf dem heimatlichen Hof.<\/p>\n<p>Von einem inneren Dr\u00e4ngen erfasst, in die Ferne zu ziehen, kam er nach Salzburg. Nach einem Besuch auf dem Kapuzinerberg trat er in den Dienst des Kapuzinerklosters. Auffallend waren seine Einsatzbereitschaft und seine Verbundenheit mit Gott durch das Gebet. Damals dachte Matthias Koglbauer jedoch eher daran, zu heiraten und in der Stadt ein kleines Gesch\u00e4ft zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>1900 hatte er bei einer Rompilgerfahrt ein besonderes (inneres) Erlebnis. Wieder in Salzburg trat er ins Kapuzinerkloster ein und erhielt den Ordensnamen \u201eBruder Benno\u201c. Sp\u00e4ter erkl\u00e4rte er: \u201eRom hat mich zum Kapuziner gemacht.\u201c Nach letztem Ringen legte Bruder Benno 1901 die zeitlichen Gel\u00fcbde ab.<\/p>\n<p>Weitere Stationen auf seinem Weg als Kapuziner waren Innsbruck und Brixen. Bruder Benno wirkte in den Kl\u00f6stern dort in der K\u00fcche und im Garten und als Hilfspf\u00f6rtner. Am 10. September 1904 gelobte er vor seinem Ordensoberen: \u201eDie ganze Zeit meines Lebens die Regel der Minderbr\u00fcder zu halten durch ein Leben in Gehorsam, ohne Eigentum und in keuscher Ehelosigkeit\u201c.<\/p>\n<p>1907 f\u00fchrte Gottes Vorsehung Bruder Benno nach Bregenz. An der meist besuchten Klosterpforte der Kapuzinerprovinz war Bruder Benno 18 Jahre Pf\u00f6rtner. Er erf\u00fcllte diese Aufgabe mit gr\u00f6\u00dfter Hingabe. In den notvollen Jahren des Ersten Weltkriegs und danach speiste er an der Pforte viele Arme, teilte an Kinder Brot aus, tr\u00f6stete Menschen in ihren Sorgen und half ihnen durch sein Gebet. Unerm\u00fcdlich vermittelte er f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen einen Beichtvater. Geduld, G\u00fcte und Selbstlosigkeit werden von ihm bezeugt. Im Namen des Klosters sammelte Bruder Benno Gaben in den H\u00e4usern und Wohnungen der Stadt. Als gro\u00dfer Verehrer der Gottesmutter betreute er auch die Lourdesgrotte. Viele Stunden verbrachte Bruder Benno am sp\u00e4ten Abend im stillen Gebet vor dem Allerheiligsten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/grab.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-61\" title=\"grab\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/grab.jpg\" alt=\"\" width=\"250\" height=\"209\" \/><\/a>Am Sonntag, 13. Dezember 1925, verstarb der Diener Gottes im Stadtspital in Bregenz. Auf dem Sterbebett hatte er in Gegenwart seines Oberen versprochen, f\u00fcr seine Ordensmitbr\u00fcder und ihre Wohlt\u00e4ter und ganz besonders f\u00fcr die Stadt Bregenz bei Gott zu bitten. Seit seinem Heimgang trafen Hunderte von Dankschreiben von \u00fcberall her ein: \u201eBruder Benno hat geholfen!\u201c<\/p>\n<p>Wer durch die Anrufung des gottseligen Br. Benno Hilfe erlangt hat, m\u00f6ge dies schriftlich oder m\u00fcndlich dem Kirchenrektor der Kapuzinerkirche Bregenz oder ans Kapuzinerkloster in Feldkirch melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":2,"featured_media":4370,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-23 22:16:22","action":"Draft","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/142"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=142"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/142\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4370"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}