{"id":103,"date":"2008-07-26T14:20:12","date_gmt":"2008-07-26T12:20:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?page_id=3"},"modified":"2016-04-18T21:27:34","modified_gmt":"2016-04-18T20:27:34","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?page_id=103","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h2>Gr\u00fcndung des Kapuzinerklosters Bregenz<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/klostalt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8 alignleft\" title=\"klostalt\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/klostalt.jpg\" alt=\"\" width=\"280\" height=\"174\" \/><\/a>Im Jahre 1603 bem\u00fchten sich die Bregenzer um die Ansiedlung des damals noch jungen Zweiges der franziskanischen Ordensfamilie, der Kapuziner. In Italien bl\u00fchte der Orden schon fast ein Jahrhundert. Aber erst vor wenigen Jahren waren die Patres und Br\u00fcder &#8222;trans Alpes&#8220; \u00fcber die Alpen gekommen und hatten in der Schweiz (Altdorf), in Frankreich (Paris) und in Tirol (Innsbruck) segensreich zu wirken begonnen.<\/p>\n<p>In Bregenz bestand schon \u00fcber ein Jahrzehnt eine Raststation f\u00fcr durchreisende Br\u00fcder, die &#8222;alte Schuel&#8220;. Bei diesem Anlass wurden sie mit den B\u00fcrgern bekannt; durch ihre freundliche Art und ihr seelsorglicher Eifer gewannen sie viele Freunde in der Stadt und in der Umgebung bis weit hinein in den Bregenzerwald.<\/p>\n<p>Auf Dr\u00e4ngen der Stadtv\u00e4ter und der Bev\u00f6lkerung wurde nach z\u00e4hen Verhandlungen mit den Ordensobern und kirchlichen Stellen die Erlaubnis zum Bau von Kloster und Kirche erteilt. Reichliche Spenden aus Stadt und Land, besonders vom Stift Mehrerau, erm\u00f6glichten in den Jahren 1635\/36 die Errichtung des Konvents.<\/p>\n<p>Selbst eine b\u00f6sartige Pestseuche, die \u00fcber 1000 Opfer forderte, konnte dem Eifer am Werk nicht Einhalt gebieten. 1639 vollendete der damals noch kaum bekannte Meister Jakob Khuen den Bau. Es ergab sich, dass der Weihbischof Sebastian M\u00fcller von Augsburg, ein geb\u00fcrtiger Bregenzer, am 9. Oktober 1639 im Auftrag des Di\u00f6zesankapitels von Konstanz die hl. Weihe feierlich vornehmen konnte.<\/p>\n<h2>Geschichte der Kirche St. Antonius<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/kirchalt3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-11 size-full\" title=\"Kirche in fr\u00fcherer Form\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/kirchalt3.jpg\" alt=\"\" width=\"269\" height=\"166\" \/><\/a>Von Anfang an zeichnete das Kirchlein franziskanische Einfachheit aus. Jedoch gerade diese d\u00fcrfte so viele aus nah und fern anziehen. Dazu kam noch, wie die Chronik vermerkt, dass der Kirchenpatron, St. Antonius von Padua, sich vom ersten Tag an als zuverl\u00e4ssiger Helfer in allen N\u00f6ten erwies. Viele Mirakel und Miranda, also Wunderbares und Staunenswertes, trugen seinen Ruf ins ganze Land um den Bodensee. Selbst Calvinisten und Protestanten nahmen seine Hilfe, und zwar mit gutem Erfolg, in Anspruch.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Schweden-Einfalls 1647 bot das Kirchlein hunderten ver\u00e4ngstigten Frauen und Kindern Asyl und Obdach, w\u00e4hrend im Kloster verwundete Soldaten und Landst\u00fcrmer Hilfe und Pflege fanden.<br \/>\nIm Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Innenausstattung nat\u00fcrlich mancherlei Ver\u00e4nderung. Die Kirche war urspr\u00fcnglich mit Alt\u00e4ren der sogenannten \u201eKapuziner- Renaissance\u201c ausgestattet. In den Sechziger- Jahren des 19. Jhd. wurden diese Alt\u00e4re durch neugotische, vom Kapuzinerbruder Wenzel von Bregenz geschnitzte Alt\u00e4re, ersetzt.<\/p>\n<div><a href=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/kirche1a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-13 size-full\" title=\"Kirche heute\" src=\"http:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/wp-content\/uploads\/2008\/07\/kirche1a.jpg\" alt=\"\" width=\"408\" height=\"194\" \/><\/a><\/div>\n<p>Seine jetzige Gestaltung erhielt das Gotteshaus in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Vom Juli bis Oktober 2002 wurden die Kirche innen gr\u00fcndlich renoviert. Bei der Renovierung in den sechziger Jahren des 20 Jahrhunderts wurden die geschnitzten Alt\u00e4re entfernt und die Kirche in der jetzigen Form gestaltet.<\/p>\n<h2>St. Antonius Kirche als geistliches Zentrum heute<\/h2>\n<p>Rund 360 Jahre haben die Kapuziner in Bregenz und weit dar\u00fcber hinaus segensreich gewirkt. Sie wurden damals nach Bregenz geholt, weil sie auf die Bregenzer durch ihren vorbildlichen Lebenswandel, durch ihr Gebet, als Prediger, Beichtv\u00e4ter und Seelsorger einen tiefen Eindruck gemacht haben. Das Kloster und die Kirche wurden zu einem bedeutsamen geistlichen Zentrum.<\/p>\n<p>Im J\u00e4nner 1996 mu\u00dften die Kapuziner Bregenz verlassen. Kloster und Kirche blieben aber in ihrem Besitz. Das Kloster wurde durch die Initiative des \u201eFreundeskreises der Schwestern der heiligen Klara und der Kapuziner\u201c von 1999 \u2013 2001 renoviert. Die franziskanische Gemeinschaft der \u201eSchwestern der hl. Klara\u201c bewohnt seit 2001 das Kloster.<\/p>\n<p>Die Klosterkirche wurde 1996 von Bischof Klaus K\u00fcng als Rektoratskirche errichtet und zur Weiterf\u00fchrung der Seelsorge den Priestern der geistlichen Familie \u201edes Werkes\u201c anvertraut, die im nahe liegenden Kloster Thalbach ihren Sitz hat.<\/p>\n<p>Durch die Feier der Wochentags- und Sonntagsgottesdienste, die w\u00f6chentliche Beichtgelegenheit, die Feier des Herz-Jesu-Freitags, durch Vortr\u00e4ge und Einkehrtage im angeschlossenen Bruder-Benno-Raum &#8230;\u00a0 wird das geistliche Erbe, das uns mit der Kapuzinerkirche St. Antonius gegeben ist, weiter gepflegt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gr\u00fcndung des Kapuzinerklosters Bregenz Im Jahre 1603 bem\u00fchten sich die Bregenzer um die Ansiedlung des damals noch jungen Zweiges der <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/?page_id=103\">weiterlesen&#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 09:18:11","action":"Draft","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/103"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=103"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/103\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.st-antonius.at\/antonius\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}